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Foo Fighters: Dave Grohl erklärt Trennung von Josh Freese

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Josh Freese hat bekanntlich zwischenzeitlich als Nachfolger von Taylor Hawkins bei den Foo Fighters fungiert — bis er im Mai 2025 der Tür verwiesen und durch Ilan Rubin (Nine Inch Nails) ersetzt wurde. Im Nachgang hatte sich der Drummer (der jetzt pikanterweise wieder für Trent Reznor und Co. auf die Felle haut) ein paar Mal zu Wort gemeldet und dabei Spekulationen über seinen Rauswurf angestellt. Nun hat sich endlich jemand gerührt, der den wirklichen Grund der Trennung kennt — und zwar Dave Grohl höchstpersönlich.

Kein hundertprozentiger Treffer

So erläuterte der Foo Fighters-Chef im Interview in The Zane Lowe Show bei Apple Music 1 die Motive der Gruppe, ohne Josh Freese weiterzumachen. Demnach haben der einstige Nirvana-Schlagzeuger und seine Band-Kollegen die Entscheidung 2024 während einer Tourneepause gefällt. „In diesen sechs oder sieben Monaten haben wir als Band darüber gesprochen, was wir als Nächstes machen. Auch über eine neue Richtung. Und wir dachten: ‚Okay, lasst uns Josh anrufen und ihn wissen lassen, dass wir mit einem anderen Schlagzeuger weitermachen werden.‘“ Grohl fügte noch an, dass sie den Entschluss „nicht über Nacht gefasst“ haben.

Weiter berichtet der Foo Fighters-Boss: „Wir haben als Band angerufen — alle von uns, es war nicht nur ich. Im Prinzip haben wir ihm gesagt: ‚Hey, das war fantastisch. Wir hatten so viel Spaß, vielen lieben Dank, aber wir werden alleine weitermachen und einen anderen Trommler suchen.‘ Seitdem ist viel darüber gesprochen worden. Doch ich finde, Josh hat es selbst am besten ausgedrückt, als er meinte, dass er spürte, dass er mit unserer Musik nicht wirklich harmoniert hat. Doch das ist nun mal echt wichtig.“

Diese Aussagen traf Freese im August 2025 in einem Interview mit der New York Times„Es war Musik, mit der ich nicht wirklich harmoniert habe. Ich bin als der Schlagzeuger von Dave Grohl reingekommen. Und als der Kerl, der die Rettung sein soll, nachdem der allseits geliebte Taylor Hawkins gestorben war.“ Dadurch hatte Josh extremen Druck und das Gefühl, dass er „die ganze Zeit perfekt funktionieren musste“. 

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Über diesen Druck und das von Hawkins hinterlassene Vakuum plauderte auch Dave Grohl im Gespräch mit Zane Lowe: „Wir hatten Taylor Hawkins 25 Jahre als unseren Drummer. Abgesehen davon, dass er ein großartiger Trommler war, war er ein unglaublicher Geist. Er war dieser unglaubliche Mensch und unser Bruder. Unser bester Freund. Nach Taylor weiterzumachen, war also echt kompliziert — nicht nur für uns, sondern für jeden Schlagzeuger, der in Taylors Fußstapfen treten würde. Wir reden täglich über Taylor. Bei allem, was wir machen, wollen wir diese Energie haben. Wir wollen diese Energie für Taylor haben.“


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Lothar Gerber schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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