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Geoff Tate schießt gegen ehemalige Band-Kollegen

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Seit Jahren liegen Queensrÿche und ihr ehemaliger Sänger Geoff Tate im Clinch. Auf das Meisterwerk OPERATION: MINDCRIME (1988) folgte 2006 die Fortsetzung OPERATION: MINDCRIME II. Wenige Jahre später verließ er die Band im Streit. Vor Kurzem veröffentlichte Tate allein den dritten und letzten Teil der Reihe, OPERATION: MINDCRIME III, und stichelt nun wieder gegen seine ehemaligen Kollegen.

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OPERATION: MINDCRIME III ist erneut ein Konzeptalbum, dessen Handlung sich um die Figur Nikki dreht, einen drogenabhängigen Auftragskiller, die von einer mysteriösen Figur namens Dr. X manipuliert wird. Anders als die ersten beiden Teile erzählt das dritte Kapitel die Geschichte jedoch aus der Perspektive von Dr. X. Sound-technisch verortet Tate es in der Tradition seiner Vorgänger.

„Beim Komponieren der Songs für OPERATION: MINDCRIME verlangte das Album eine gewisse klangliche Identität“, so der Sänger im Interview mit dem griechischen Rock Hard. „Die Gitarre musste eine zentrale Rolle in der Song-Struktur spielen. Es ist ein sehr gitarrenlastiges Album. Und ich denke, das ist wirklich wichtig, um ein Album wie dieses zu schaffen und es in die Reihe der anderen beiden ‚Mindcrime‘-Alben einzuordnen. Es muss diesen Sound haben.“

Ebenso seien die Texte maßgeblich dafür gewesen. „Mir helfen Wortgruppen und eine Gliederung sehr beim Komponieren“, fuhr er fort. „Es gibt einem gewissermaßen einen Grund, den Song zu schreiben, denn man beschreibt mit Musik, was in den Worten geschieht. Man malt sozusagen das Klangbild. […] Man muss die Geschichte im Kopf haben, um komponieren zu können. Ich denke, das ist sehr wichtig.“

Aufgrund dieser klanglichen Nähe lag eine mögliche Zusammenarbeit mit ehemaligen Queensrÿche-Musikern wie dem Gitarristen Chris DeGarmo oder dem Schlagzeuger Scott Rockenfield, die bereits an OPERATION: MINDCRIME mitgewirkt haben, auf der Hand. Doch dieser Überlegung erteilte Tate prompt eine Absage. „Ich denke, das wäre keine gute Idee gewesen, vor allem nicht für meine Psyche“, sagte der Musiker lachend. „Ich ziehe es vor, ein fröhlicher Mensch zu sein.“


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