George A. Romero mit 77 Jahren gestorben

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George A. Romero gehörte zusammen mit Mario Bava, Joe D’Amato, Umberto Lenzi, Dario Argento und Lucio Fulci zu den Begründern des „abartigen“ Kinos: Wo Romero sich hauptsächlich der Zombie-Thematik widmete, quasi der „Vater aller Zombiefilme“ wurde, erforschten die anderen Regisseure weitere Genres wie Kannibalismus, Slasher, Horror, Gore oder Exploitation.

Zu den bekanntesten Werken von Romero zählen ‘Die Nacht der lebenden Toten’ (1968) und ‘Zombie’ aka ‘Dawn Of The Dead’ (1978) inklusive dessen Fortsetzung ‘Zombie 2’ (‘Day Of The Dead’) von 1985. Zwanzig Jahre später setzte Romero seine „Of The Dead“-Reihe überaus sehenswert fort: Es folgten ‘Land Of The Dead’ (2005), ‘Diary Of The Dead’ (2007) und ‘Survival Of The Dead’ (2009).

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Romero war stets darauf bedacht, seine Zombie- und Gore-Filme nicht rein plakativ und ekelgeil zu gestalten, sondern stets einen gesellschafts- oder sozialkritischen Hintergrund miteinzubauen. Trotzdem wurden vor allem im zensurgeilen Deutschland auch viele Romero-Streifen entweder komplett verboten oder nur in heftig geschnittenen Fassungen gezeigt beziehungsweise verkauft.

In einem Interview mit Spiegel Online aus dem Jahr 2005 sagte Romero: „Die Regierung baut sich eine schöne, kleine Welt auf, in der sie verdrängt, was ihr nicht gefällt. Die denken, wenn sie ein Problem ignorieren, dann verschwindet es von selbst. Sie kapseln sich ab von der Realität, sie drehen ihr den Rücken zu und hoffen, dass das ausreicht. In ‘Land Of The Dead’ wird genau das beschrieben:

Die Elite der Restmenschheit lebt in einem hohen Glasturm, während alle anderen keine Chance auf einen sozialen Aufstieg haben und in verfallenen Häusern leben. Auf der untersten Stufe stehen dann die Zombies, die nicht umsonst wie Obdachlose angezogen sind. Aber ich glaube, wenn der Film im Weißen Haus gezeigt würde, würde ihn niemand verstehen.“

Nach kurzem, harten Kampf gegen Lungenkrebs verschied George A. Romero am 16. Juli 2017 im Kreis seiner Familie. Seiner Frau Suzanne Desrocher und Tochter Tine zufolge hörte er im Moment seines Todes den Soundtrack seines Lieblingsfilms ‘Der Sieger’ (1952) von John Ford. Ruhe in Frieden.

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Unser kleiner musikalischer Gore-Tribut an George A. Romero: ULTIMO MONDO CANNIBALE von Impetigo aus dem Jahr 1990.

https://www.youtube.com/watch?v=b770_w-FCn8

Die METAL HAMMER August-Ausgabe 2017: Accept vs. Blind Guardian, Hammerfall, Alice Cooper, With Full Force, Matapaloz u.v.a.

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Die 500 besten Metal-Alben aller Zeiten: Platz 400-500

Grob überschlagen: 500 Ausgaben METAL HAMMER in 40 Jahren – das umfasst selbst bei vorsichtiger Schätzung mehrere Zehntausend Alben. Wenn man dann noch zugesteht, dass schon vor unserer Kioskpremiere 1984 die ersten harten Riffs angeschlagen wurden, dürfen noch ein paar Hundert relevante Ur-Werke dazukommen. Höchste Zeit also, das mal zu sortieren. Wir beginnen mit den Rängen 400-500, die weiteren folgen in den nächsten Tagen. 400 Saint Vitus BORN TOO LATE (1987) Auf dem dritten Wurf der Doom-Metaller aus Los Angeles wirkt zum ersten Mal The Obsessed-Frontmann Scott „Wino“ Weinrich mit. Unter anderem deshalb sowie dank des an frühe Black Sabbath…
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