Toggle menu

Metal Hammer

Search

Ghost: Ehemalige Mitglieder verklagen Papa Emeritus

von
teilen
mailen
teilen

Wie das schwedische Magazin Corren.se berichtet (Übersetzung von Blabbermouth), wird Ghost-Gründer und Frontmann Tobias Forge aka „Papa Emeritus“ von vier seiner ehemaligen Band-Mitgliedern verklagt. Der Hintergrund: Forge soll alle Einnahmen der Band über seine Firma einbehalten haben, während er gleichzeitig behauptet habe, Ghost wären nicht profitabel. Die Bandmitglieder werfen dem Musiker vor, sie um ihre rechtmäßigen Profit-Anteile betrogen zu haben.

Empfehlungen der Redaktion
Ghost: Seit Gründung angeblich zehn Änderungen im Lineup
Die vier ehemaligen Bandmitglieder der schwedischen Okkult-Rocker verlangen von dem Gericht in Linköping, Forge dazu zu veranlassen, die Einnahmen und Ausgaben der Jahre 2011 bis 2016 sowie alles Eigentum der Firma bis zum 31.Dezember 2016 offenzulegen. Sollte Forge dieser Aufforderung nicht nachkommen, verlangen die Musiker eine Strafe von 200.000 Kronen (knapp 21.000 Euro) oder einen Betrag, den das Gericht als sinnvoll erachtet.

Ghost vor Gericht

Empfehlungen der Redaktion
Ghost: Ehemaliges Mitglied zeigt Gesicht in Video-Botschaft
Den Gerichtsunterlage nach, wurden Ghost 2010 von Forge und seiner Firma gegründet – seitdem soll der Musiker alle Einnahmen aus Merchandise und CD-Verkäufen einbehalten haben. Zudem soll der Sänger seinen Musikern nie finanzielle Akteneinsicht gegeben haben, sondern nur erklärt haben, dass die Band nicht profitabel sei.

2012 soll die Situation so dramatisch gewesen sein, dass die Musiker kaum Geld ausbezahlt bekommen hätten, so die Klageschrift weiter. Nur unter Druck habe Forge sporadisch Gagen an die Band gezahlt, allerdings immer mit dem Hinweis, dass die Konten der Firma leer wären.

Wie Corren.se berichtet, wollte sich Forge zu den Vorwürfen, mit Hinweis auf das laufende Verfahren, nicht äußern. Der vor wenigen Wochen an die Öffentlichkeit gegangene, ehemalige Ghost-Gitarrist Martin Persner gehört nicht zu den Klägern!

Keine METAL HAMMER-Ausgabe verpassen und dabei sparen: 3 Hefte zum Sonderpreis im Spezial-Abo für nur 9,95 € – dieses und weitere attraktive Abo-Angebote jetzt sichern unter metal-hammer.de/abo!

teilen
mailen
teilen
Chris Fehn (Ex-Slipknot) erinnert an Joey Jordison

Von 1998 bis 2019 war Chris Fehn Perkussionist bei Slipknot. Nicht so einfach, in Anbetracht dessen, dass Band-Kollege Schlagzeuger Joey Jordison oft unter den angesehensten Metal-Schlagzeugern gehandelt wird. Dennoch überwog die Bewunderung. Im Interview mit Meltdown vom WRIF-Radiosender erinnert Fehn an die Arbeit mit Jordison. Ein Phänomen Er sagt: "Es war einschüchternd, mit Joey Jordison zu arbeiten. Im Studio beobachtete ich ihn und und frage mich nur noch, was ich denn jetzt tun sollte, weil er alles konnte. Er war ein Phänomen. Aber es war cool, weil er verstand, dass die Perkussion ebenfalls eine große Rolle spielt. Er arbeitete an einigen…
Weiterlesen
Zur Startseite