Vor fast genau einem Jahr gaben Schlagzeuger Shannon Larkin und Gitarrist Tony Rombola unerwartet ihren Ausstieg bei Godsmack bekannt. Bei der Europatournee konnten damals glücklicherweise Drummer Will Hunt (Evanescence) und Gitarrist Sam Bam Koltun (Dorothy, Faster Pussycat) flugs einspringen. Um sich neu zu sortieren, verkündete Frontmann Sully Erna im Mai 2025 eine Band-Pause.
Während besagter Band-Pause wurde auf den offiziellen Social Media-Kanälen ein Festival-Auftritt nach dem nächsten für dieses Jahr angekündigt. Zu dieser Zeit standen Sully Erna und Bassist Robbie Merrill jedoch alleine da. Auch als die offizielle Ankündigung einer Welttournee für 2026 folgte, stand noch in den Sternen, wer die Lücken von Larkin und Rombola füllen soll.
Godsmack 2026
Im Interview mit TalkShopLive gibt Erna erstmals die Neuaufstellung preis. „Wir haben momentan eine richtig starke Besetzung“, leitet der Frontmann ein, und verkündet Sam Bam Koltun offiziell als neuen Godsmack-Gitarristen. „Der Typ hat uns umgehauen. Seine Liebe zum Detail, seine Performance, sein Spiel – das hat unsere Frontline wirklich auf ein ganz neues Level gehoben. Er ist einfach ein unglaublicher Gitarrist.“ Am Schlagzeug wird Wade Murff (unter anderem Daughtry, Prong) den Takt angeben. Auch er sei „ein toller Typ, ein großartiger Spieler, stark, sieht auch noch gut aus.
Ich glaube, die Leute, die jetzt zu einem Godsmack-Konzert kommen, werden sich sofort wie zu Hause fühlen, wenn sie die Band und unseren Sound hören. Ich denke nicht, dass sich in dieser Hinsicht viel verändert hat. Aber es ist auch ein neuer Lebensmut da“, fügt Sully Erna hinzu. „Es ist, als ob wir wieder aufgeladen wären, und das ist aufregend.“
Emotionale Achterbahn
Über den Ausstieg von Rombola und Larkin sagt Erna: „Shannon hat mir die besten Jahre in dieser Band beschert. Tony auch. Die beiden sind einfach unersetzlich, so weit ich das beurteilen kann. Sie sind wirklich wie Brüder und werden es immer bleiben. Und es gibt keinerlei böses Blut.“ Die beiden Musiker seien jeder für sich an einem Punkt angelangt, an dem sie „nicht mehr auf diesem Niveau touren wollten.“
Merrill und Erna respektieren das, schließlich sei das Tour-Leben einsam und harte Arbeit.„Wir verausgaben uns emotional und körperlich sehr, und sie wollen jetzt einfach ihr Leben genießen. Also haben wir uns herzlich umarmt und ihnen alles Gute gewünscht.“ Eine Zeit lang habe ihn der Abgang seiner beiden langjährigen Kollegen durchaus verbittert und wütend gemacht. Inzwischen habe Erna die Entscheidung akzeptiert und seinen Frieden damit gemacht.
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