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Exklusives Metallica-Album nur in METAL HAMMER 08/2021

Gojira-Sänger Joe Duplantier hatte anfangs Probleme mit Slayer

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Bedenkt man, was für Musik Joseph „Joe“ Duplantier heutzutage mit seiner Band Gojira macht, wirkt es doch ziemlich verwunderlich, wie ihn Slayer dereinst abstießen.

„Das war echt zu viel für mich“, erinnert sich der Frontmann. „Es war viel zu schnell und zu böse… einfach viel zu viel von allem. Und genau deswegen haben mich Slayer fasziniert.

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Mir kamen dann Gedanken wie: ,Warum ist es zu viel für mich‘“, so Duplantier. „Alles ist so böse: Die Noten, die Töne, die Spielweise, das Schlagzeug, die Soli, der Gesang… Man kann es nicht mit einfachen Worten erklären, was genau Slayer so derart böse macht.“

Diese Faszination beziehungsweise Neugierde brachte Duplantier ein paar Jahre später wieder zu den Thrash-Titanen: „Als ich 18, 19 Jahre alt war und die Teenager-Jahre mit Metallica und später Death Metal hinter mir hatte, war die Zeit endlich reif für Slayer und SOUTH OF HEAVEN.“

„Tom Araya ist beeindruckend.“

Diese Verbindung wurde dann auch noch durch den persönlichen Kontakt gestärkt: 2013 tourten Gojira mit Slayer, was für den Franzosen eine fantastische Erfahrung war, wie er damals erzählte:

„Ich habe viel von Tom Araya gelernt. Ich bin von seinem Charisma und seiner Art sehr beeindruckt. Ihm ist alles egal, und auf der Bühne ist Tom er selbst. Er muss keinen auf hart machen, um als Metaller zu gelten, sondern einfach nur sich selbst bleiben.“

Das Böse hilft über den Tag

Erwähntes SOUTH OF HEAVEN half Duplantier dann übrigens auch durch das Ende seiner Schulzeit: „Jede Fahrt mit dem scheiß Bus in die scheiß Schule war nahezu unerträglich. Ich hasste die Schule, aber wenn ich morgens Slayer hörte, dieses gleichzeitig böse, dunkle, punkige und thrashige Album, half mir das dabei, den Tag zu überstehen.“

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Drei neu entdeckte Fossilien nach Gojira benannt

Gojira reihen sich in die wachsende Liste von Bands ein, deren Erbe nun auch in der Welt der Paläontologie zementiert wurde. Drei neu entdeckte Fossilien sind nach der französischen Metal-Band benannt. Für die Entdeckung und Benennung der Schlangenstern-Fossilien sind Lea Numberger und Ben Thuy vom naturhistorischen Museum in Luxemburg sowie Tania Pineda, eine Biologin vom naturhistorischen Museum in Florida, verantwortlich. Ophiogojira labadiei, Ophiogojira andreui und Ophioduplantiera noctiluca heißen die fossilen Funde. In Frankreich, Luxemburg und Österreich, auf dem ehemaligen jurassischen Tethys-Ozeanboden, entdeckte man sie. Berichten zufolge sind sie ungefähr 190 Millionen Jahre alt. Die Titel beziehen sich auf die Nachnamen…
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