Toggle menu

Metal Hammer

Search

Grave Digger: Die Hörprobe zu THE LIVING DEAD

von
teilen
twittern
mailen
teilen

Den kompletten Bericht aus dem Studio findet ihr in unserer aktuellen METAL HAMMER-Augustausgabe!

Grave Digger-Sänger Chris Boltendahl und -Gitarrist Axel Ritt sind ähnlich überrascht wie die geladene Meute Journalisten, zur Albumvorstellung von THE LIVING DEAD im Berlin Dungeon von einem Extrem ins nächste gescheucht zu werden.

Die Hörprobe: THE LIVING DEAD

VÖ: 14. September

Fear Of The Living Dead

Kling-Glöckchen-kling, ein irres Zombielachen – dann brettert die Gitarre los, später holzt der Gesang dazwischen. Dunkel bis hymnisch intonierter Refrain: „At night the living dead rise from their graves… “ Intermezzo mit „Ho-ho“s, später ein stimmiges Gitarensolo.

Blade Of The Immortal

Schweres Tuckern, gequälter Gesang, dann die Öffnung im mitsingbaren Refrain: „Raise your fists high in the sky – calling the gods of war…“ Live-tauglich, Fäuste hoch!

When Death Passes By

Fetter Riff-Sturm: „Knüppel aus dem Sack!”, grinst Ritt. Schwieriger Refrain („When death passes by let the raven fly“), dafür heult die Sologitarre allerliebst auf.

Trommelte das neue Album noch ein, ist jetzt aber nicht mehr dabei: Schlagzeuger Stefan Arnold

Shadow Of The Warrior

Erster Höhepunkt: Ruhiger, erzählerischer Beginn – dann fetzige Gitarre, später Gesang. Im Refrain von Chören getragen, hymnische Stimmung, dürfte live bestens funktionieren. Viel Freiraum für verspielte Riffs – „until the last bell tolls“.

The Power Of Metal

Ein Song für die Szene: Riffender Beginn; hymnischer, zum Mitsingen geeigneter Refrain. Später erneut auffällige Solo-Passagen, final neue Gesangshöhen.

Hymn Of The Damned

Zombiekulisse, dann nimmt die Gitarre fetzig Fahrt auf; der Refrain stampft getragen dahin. Später zieht die Gitarre das Tempo an, bis ein auffälliges Solo als Ruhepol unterbricht.

Eingespieltes Produzententeam: Axel Ritt, Jörg Umbreit (Principal Studios) und Chris Boltendahl

What War Left Behind

Harte Schläge, dann treibend. Schwere Hinarbeitung zum Refrain, der dagegen – auch dank verspielter Hintergrundgitarre – fast leichtfüßig daherkommt. Fett riffendes, dann abruptes Ende. Dürfte live ebenfalls funktionieren.

Fist In Your Face

Verzerrter Beginn, langsames Heran­arbeiten an den Refrain, der die Titelzeile mehrmals wiederholt. Boltendahl singt zum Teil wie Lemmy – coole Nummer.

Insane Pain

Ungewöhnlicher Beginn, dann ordentliches Losballern. Im Refrain wie zuvor die dreimalige Wiederholung der Titelzeile. Sehr auffälliges, wendungsreiches Solo.

Zombie Dance

Auffälligster Track: Tanzbarer Polka-Party-Smasher, der selbst Untote in den Beinen kitzelt: „The reaper is a DJ king.“

Fazit: Bekannte Trademarks, aber definitiv kein Grave Digger-Standardwerk. THE LIVING DEAD enthält abwechslungsreiche Stücke mit grandioser Gitarrenarbeit sowie diverse Live-Hymnen. Die überraschende Pointe stellt alles Vorherige in den Schatten.

(c) Jens Howorka
teilen
twittern
mailen
teilen
Subway To Sally: Die Hörprobe zu HEY!

Gemeinsam mit den Subway To Sally-Musikern Eric Fish, Michael "Bodenski" Boden und Simon Levko erörtern wir Hintergründe und durften bereits im Vorfeld dem kommenden Werk HEY! lauschen. Den kompletten Bericht aus dem Studio findet ihr in der aktuellen METAL HAMMER-Märzausgabe. Die Hörprobe: HEY! VÖ: 8. März Island Schweres Geschütz zu Beginn, akustische Gitarre in der Strophe. Wiederholt elektronische Einschübe. Gast Chris Harms keift und bringt Härte. Rockiger Instrumentalpart im Mittelteil lässt aufhorchen. Imperator Rex Graecorum Text aus der Carmina Burana. Dennoch keineswegs eingestaubt, sondern modern und groovig – ganz im Glam Rock-Stil. Ausgeklügelt und frech. Klingt außergewöhnlich? Ist es auch! https://www.youtube.com/watch?v=nKEQFbIGm_Y…
Weiterlesen
Zur Startseite