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Heaven Shall Burn

Heaven Shall Burn: Die Hörprobe von OF TRUTH AND SACRIFICE

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Den kompletten Studiobericht mit Heaven Shall Burn findet ihr im METAL HAMMER 02/2020. Erhältlich am Kiosk oder indem ihr das Heft per Mail bestellt. Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo!

Nach dem wütenden VETO (2013) und der zurückgenommeneren Einkehr WANDERER (2016) verabschiedeten sich Heaven Shall Burn beim Impericon Festival 2018 in eine Live-Pause. Nun kehren die Thüringer zurück – mit neuen Gigs und einem echten Hammeralbum. Wir durften in Roughmixes von zehn (aus – inklusive Cover-Version – insgesamt zwanzig) Songs hineinhören.

Die Hörprobe: OF TRUTH AND SACRIFICE

VÖ: 20. März

Thoughts And Prayers

Helle Gitarren, Hintergrundgesänge und Polter-Drums erzeugen Spannung; langsam findet sich ein Rhythmus. Nach über einer Minute brechen Gebrüll und Sturm los; zwischendrin melodisch-ruhig. Musikalisch wie thematisch typisch.

Protector

Zackiger Beginn; typischer, hochmelodischer Heaven Shall Burn-Song mit packendem Rhythmus, wüstem Geschrei und verspielter Gitarre.

My Heart And The Ocean

Langsam, dann fetzig: Erhabene Melodien, greifbare Aggressivität, rollende Riffs, Seegang, packende Emotionalität. Pit-Stürmer, Headbanger, Live-Kandidat.

Übermacht (Day Of The Green Wolve)

Rammstein-artiger Beginn, wuchtige Riffs – der Name ist Programm! Tempoverschärfung; apokalyptischer Hintergrund; Geballer; teils deutsche Vocals. Mittig ungewiss und ungewohnt instrumentiert – experimentell, doch großartig!

Expatriate

Experimenteller Neunminüter: Sachtes Electro-Zucken, leise Gitarre, balladeske Öffnung mit Klavier und Geigen. Was zur Hölle, HSB? In der Folge übermannen apokalyptische Einsprecher. Nach fünf Minuten Gebrüll, dann wieder Geigen, Klavier und eine intensive deutsche Sprech-Passage. Kein Song im eigentlichen Sinn – totale Gänsehaut!

Children Of A Lesser God

Erwartbarer: Vollmundige, treibende Melodien, Aggro-Riffs, garstiger Gesang und eine ruhige Sprech-Passage. Emotionaler Ausklang. Gelungen!

Mut und neue Seiten

The Sorrows Of Victory

Über acht Minuten lang, komplex und ungewohnt: Sachte Einleitung mit warmen Gitarren und dunklem Gesang von Chris Harms (Lord Of The Lost). Später typischer und derb-aggressiv bei verhaltenem Tempo. Mittig ruhiger mit wiederkehrendem Gesang. Ungestüme Sologitarre (Martin Miller); am Ende klassisch wüst.


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