Toggle menu

Metal Hammer

Search

Heavy Metal: Historie und Wandlungen

von
teilen
mailen
teilen

In einem Interview mit Deutschlandfunk spricht Scheller aber auch über die Langlebigkeit des Metal und nicht mehr gültige Klischees. Zudem sei in Coronazeiten Metal ohnehin die perfekte Musik. „Metal hat sich immer gegen das Positive Thinking gewendet. Im Heavy Metal wimmelt es von Viren, Seuchen und von Pandemien. Wer mit Metal aufgewachsen ist, der wächst mit einem apokalyptischen Grundfeeling auf und ist nicht überrascht, wenn eine Pandemie über uns hereinbricht.“

SED vs. Heavy Metal

Weiterhin lesenswert ist ein Artikel in den Potsdamer Neuen Nachrichten über die Metal-Szene in der ehemaligen DDR. Der Forscher und Historiker Nikolai Okunew untersucht am Potsdamer Zentrum für Zeithistorische Forschung (ZZF) die Heavy Metal-Szene der DDR. „In den 1980er-Jahren konkurrierte die SED mit internationalen Metal-Bands wie King Diamond oder Bathory um die Gunst der Arbeiterjugend“, so Okunew.

Empfehlungen der Redaktion
25. Jahrestag der Deutschen Einheit: Metal in der DDR
Die Stasi erkundete damals aufmerksam, wie im westlichen Nachbarland mit den angeblich satanischen Bands und Musikern umgegangen wurde. „Der Staat hielt sich für im höchsten Maße zuständig für alles, was Jugendliche betraf. Ästhetik, Körper und Emotionen waren stark politisierte Felder.“ Doch gegen die Entstehung sogenannter Subkulturen wie Punks oder Metaller hatte die Stasi keine Chance. „Die Subkultur entwickelte sich nicht außerhalb der Strukturen des DDR-Staates, sondern innerhalb. Die Metal-Szene nutzte diese Strukturen sogar und deutete sie für sich um.“

Thomas Sonder schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

Keine METAL HAMMER-Ausgabe verpassen und dabei sparen: 3 Hefte zum Sonderpreis im Spezial-Abo für nur 9,95 € – dieses und weitere attraktive Abo-Angebote jetzt sichern unter metal-hammer.de/abo!


teilen
mailen
teilen
Venom: Darum tritt die Band kaum in den USA auf

Obwohl Venom erst kürzlich mit INTO OBLIVION (hier Review lesen) ein neues Album veröffentlicht haben, sind ihre angepeilten Auftritte in den USA rar gesät. Gitarrist Rage erklärte nun im Interview mit Rock Interview Series die Gründe dafür – und spekulierte, dass die entsprechenden Probleme wohl auch weiterhin bestehen bleiben. Komplizierte Einreise „Das Problem mit den USA – und es wird immer schlimmer – ist, dass wir Visa und dergleichen benötigen. Und die sind echt teuer“, erklärte Rage. „Ich glaube, es sind zwischen 7.000 und 9.000 US-Dollar. Und das nur für die drei Bandmitglieder. Klar, die Weltlage ist angespannt, die Spritpreise…
Weiterlesen
Zur Startseite