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Heavy Metal Mania: Fundstücke der MTV-Sendung von 1985

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In den Achtzigern war die Welt noch in Ordnung: Auf MTV startete 1985 Heavy Metal Mania, moderiert von Dee Snider (Twisted Sister). Anfangs gab es jeden Donnerstag eine neue Folge, wurde jedoch später in ein monatlich erscheinendes Format umgewandelt.

Dass MTV immer Angst vor Metal hatte und sich nicht mit der bösen Musik „infizieren“ wollte, war bekannt. Dennoch hatte Snider, damals engagierter Kämpfer gegen die US-Zensurbehörde PRMC und deren „Filthy 15“-Song-Liste (siehe hier).

Die Anfangssequenz der Sendung mit Ozzy Osbourne:

Zusätzlich hatte Snider es geschafft, die Sendung Heavy Metal Mania ins MTV-Programm zu platzieren. Damit wurde die Vorarbeit für das später folgende ‘Headbangers Ball’ geleistet, obwohl die Senderverantwortlichen kaum Interesse bekundet beziehungsweise Unterstützung gegeben hatten.

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Neben Snider gab es auch Gastmoderatorauftritte, etwa Vinnie Vincent oder auch Paul Stanley, welcher die Sendung von seiner Wohnung aus moderierte. Hauptakteur war jedoch Snider, der seine Entertainer-Qualitäten und seinen speziellen Humor immer wieder unter Beweis stellte.

Die Sendung mit Paul Stanley aus dessen Wohnung – inklusive eigenem Butler:

So führte Snider Interviews unter anderem in einem Fitnessstudio oder vernebelten Badezimmer (mit Mötley Crüe). Jeder Musiker und jede Band, die damals im Metal auch nur annähernd wichtig waren, kamen zu ‘Heavy Metal Mania’.

Weihnachten mit Lemmy

Auch Lemmy, langjähriger Freund von Snider, kam zu ihm in die Show: Nach der einmonatigen Tour im November/Dezember 1985 hing Kilmister an Weihnachten bei Snider in New York ab und gab ziemlich overdressed für die Show ein Interview:

Eines der Highlights ist Bruce Dickinson, der in New York auf der Straße versucht, Iron Maiden-LPs zu verkaufen, um das Geld für die Heimreise nach London zusammenzubekommen:

Legendär auch die Show vom April 1986 mit Metallica (auch zu finden auf der MASTERS OF PUPPETS-Remaster-Deluxe-Box von 2017), die sichtlich großen Spaß hatten. Leider verstarb Cliff Burton vier Monate später:

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