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Immortal: Demonaz über das neue Album und seine Inspiration

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Neun Jahre nach ALL SHALL FALL und drei Jahre nach der Trennung von Olve „Abbath“ Eikemo haben es Texter/Gitarrist Harald „Demonaz“ Nævdal und Schlagzeuger Reidar „Horgh“ Horghagen hinbekommen, ein neues Immortal-Album aufzunehmen.

Dieses wird am 6. Juli ihr langerwartetes neues Album NORTHERN CHAOS GODS veröffentlichen und ist bereits vorbestellter. Außerdem könnt ihr euch hier bereits durch eine erste Hörprobe zum Album lesen.

Der Sänger und Gitarrist Demonaz spricht nun über seine Anfänge der Band, was ihn inspiriert hat und wie er seine langjährige Armverletzung überwand.

Seit jeher war ich von der dunklen Seite der Musik fasziniert, wie von den frühen Black Sabbath. Dann entwickelten sich langsam Heavy Metal, Thrash Metal, Underground Black und Death Metal Bands. Nachdem ich in meinem ersten Death / Thrash Metal Projekt gesungen und Gitarre gespielt hatte, wollte ich 1990 die ultimative Band gründen. Ich hatte den Namen Immortal im Kopf und eine große Vision.“

Nordische Natur

Der Drang eine Band zu gründen überkam den Musiker in der Natur und dort liegt auch heute noch seine große Inspirationsquelle, wie Demonaz weiterhin erzählt:

Die Unbändigkeit der Natur ist eine nie endende Inspiration für mich. Die geheimnisvolle Kraft, die uns umgibt und langsam alles verschlingt. Ich fühle eine tiefe Faszination und Respekt für die Natur, die auf Instinkt beruht. Zudem gilt meine Hingabe den frühen Tagen des Black Metals: Lange Nächte in den Wäldern, eins mit der Dunkelheit zu werden, Feuer zu speien, vom Mond und Winter besessen zu sein.

All das hält meinen Geist am Leben. Ich laufe jeden Tag durch die Wälder in die Berge und werde dabei dazu inspiriert, Riffs, Texte und Musik zu schreiben. Jede Zeile, jedes Wort und jeder Song von Immortal klingen mir seit Jahren in den Ohren und stammen von meinen Wanderungen in die tiefen Wälder bis zu den eisigen Berggipfeln.

Grimmige, kalte, dunkle und zeitlose Musik

1997 bekam ich eine Tendinitis im linken Arm. Ich konnte nicht mehr live auftreten, hörte aber niemals auf zu spielen oder zu komponieren. Durch eine Armoperation anno 2015 ging es mir dann besser und endlich konnte ich wieder ins Studio gehen, erneut Gitarren für das neue Immortal-Album aufnehmen und auch endlich meine eigenen Texte singen.

Niemals würde ich meine ursprüngliche Vision aufgeben und für immer werde ich unsere Fans in das gefrorene Königreich von Blashyrkh bringen und ihnen unsere grimmige, kalte, dunkle und zeitlose Musik liefern – nichts könnte sich daran jemals ändern.“

Tracklist:

  1. Northern Chaos Gods
  2. Into Battle Ride
  3. Gates To Blashyrkh
  4. Grim and Dark
  5. Called To Ice
  6. Where Mountains Rise
  7. Blacker Of Worlds
  8. Mighty Ravendark
https://youtu.be/c5uP9PlEDro
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Body Count: Nächstes Album für 2019 geplant

Zwischen 1992 und 2006 veröffentlichten Body Count lediglich vier Alben, doch mit MANSLAUGHTER, dem 2014er-Nachfolger von MURDER 4 HIRE (2006), und dem Hammeralbum BLOODLUST (2017) soll bereits 2019 ein Folgewerk erscheinen. Frontmann Ice-T hat auch schon einen Titel dafür parat: CARNIVORE soll das Werk heißen und eine Reaktion auf Leute sein, die sich von alles und jedem angegriffen fühlen. Zudem werde Six Feet Under-Frontmann Chris Barnes als Gast dabei sein. Damit folgen Body Count ihrer auf BLOODLUST begonnenen Tradition: Auf dem aktuellen Album sind nämlich Gastauftritte von Max Cavalera, Randy Blythe und Dave Mustaine zu hören. Morddrohung von Chris Barnes…
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