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Iron Maiden: 32 Jahre FEAR OF THE DARK

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Nach dem eher enttäuschenden NO PRAYER FOR THE DYING im Jahr 1990 haben Iron Maiden mit ihrem nächsten Album FEAR OF THE DARK (1992) gezeigt, dass sie sich selbst neu beleben können und nach wie vor wissen, wer sie sind. Heute feiert dieses unvergessliche Werk sein 32. Jubiläum.

Zurück zur alten Stärke

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Iron Maiden standen vor der Herausforderung, ihren ersten großen Rückschlag zu überwinden: Ihre achte Platte NO PRAYER FOR THE DYING konnte weder Fans noch Kritiker überzeugen. Um wieder auf Kurs zu kommen, mussten die Herren einen schwierigen Spagat zwischen Anpassung an die Zeit und Treue zu ihren Prinzipien schaffen. Deshalb entschied sich Band-Gründer und Bassist Steve Harris dazu, neben seinem langjährigen Partner Martin Birch als Co-Produzent für das nächste Werk zu fungieren. Zurück im Heimstudio des Bassisten, wo die Truppe bereits den Vorgänger aufgenommen hatte, nahm sie ihr neuntes Album FEAR OF THE DARK in einem vergleichsmäßig gedämpfteren Tempo auf.

FEAR OF THE DARK, das zweite Album nach dem Rückzug des Gitarristen Adrian Smith, konnte den künstlerischen Glanz des legendären Gitarrenduos Smith und Dave Murray nicht mehr einfangen. Janick Gers, der Smith ersetzte, sorgte zwar für eine markante Präsenz, konnte aber das stimmige Zusammenspiel mit Murray nicht erreichen.

Erschöpft und inspirationslos

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Eigentlich sollte diese Platte den weiteren Erfolg der Band garantieren. Jedoch war es paradoxerweise ein Wendepunkt, der den Abschied des Frontmanns Bruce Dickinson beschleunigte. Schon in den Achtzigern wurden erste Anzeichen von Dickinsons Frustration mit Iron Maiden deutlich. Er empfand, dass die Gruppe in einer kreativen Sackgasse steckte und suchte nach neuen Inspirationsquellen. Der Sänger war erschöpft von all den ausgedehnten Tourneen und sehnte sich nach mehr musikalischer Freiheit. Einige Differenzen mit Harris trugen ebenfalls dazu bei, dass er letztendlich beschloss, die Band zu verlassen. Seinen Ausstieg verkündete der Musiker bereits vor der „Real Live“-Tour 1993. Doch zunächst erfüllte er seine vertraglichen Verpflichtungen, bevor er Iron Maiden den Rücken kehrte.

Iron Maiden wieder komplett

Sowohl Iron Maiden als auch Dickinson hatten wenig Glück, als sie getrennte Pfade verfolgten. Der Vokalist tat sich mit Smith zusammen, allerdings konnte er dadurch nicht die erwünschte Aufmerksamkeit auf sein Soloprojekt lenken. Gleichzeitig heuerten Harris und Co. Blaze Bailey an, der für zwei ihrer eher unpopulären und kommerziell erfolglosen Scheiben THE X FACTOR (1995) und VIRUTAL X (1998) das Mikrofon in die Hand nahm.

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Nachdem Iron Maiden schließlich Bailey wegen seiner Stimmprobleme entlassen mussten, ereilte die Musikwelt 1999 eine erfreuliche Nachricht, als sich die einst zerstrittenen Parteien zusammenrauften und Smith zurückholten; Gers blieb der Band trotzdem erhalten. Zusammen mit Murray komplettierten sie das unbesiegbare Gitarrentrio. Doch nicht nur Smith, sondern auch Dickinson schloss sich der Formation in jenem Jahr wieder an, und mit ihrem nächsten Album, BRAVE NEW WORLD (2000), läuteten sie eine neue Ära ein.


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