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Iron Maiden: Einblicke ins Live-Leben von Steve Harris und Nicko McBrain

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Momentan befinden sich Iron Maiden auf der 2017er-Strecke ihrer „The Book Of Souls“-Tournee. Während ihres Aufenthalts in Nottingham, England, jener Station, die den ersten englischen Tournee-Abschnitt von Iron Maiden seit 2010 darstellt, fanden Bassist Steve Harris und Schlagzeuger Nicko McBrain ein wenig Zeit, etwas über ihre Empfindungen „on the road“ preiszugeben.

„Wir baten unseren Manager Rod Smallwood um einen Warm-up-Gig, da wir ja zwei Songs zur 2016er-Tournee ausgetauscht hatten und diese fast nicht proben konnten. Der Auftakt im belgischen Antwerpen am 22. April fand vor etwa 12.000 Leuten statt – das war nicht wirklich ein Warm-up-Gig“, schmunzelt Steve Harris. „Somit standen wir ziemlich unter Druck, aber ich denke, dass wir auch unter Druck gute Arbeit abliefern können.“

Adrenalinschock

In der 15 Songs umfassenden Setlist wurden ‘Tears Of A Clown’ und ‘Hallowed Be Thy Name’ durch ‘Wrathchild’ und ‘The Great Unknown’ ersetzt, da die Band ein bisschen Frische reinbringen wollte. Dies machte Nicko McBrain extrem nervös: „Wir standen über ein halbes Jahr auf keiner Bühne mehr, und das Adrenalin pumpte durch meinen Körper. Ich dachte mir nur: ,Oh Gott, hoffentlich verkacke ich diesen Part jetzt nicht‘ – ,Oh, ich habe ihn verkackt, okay.‘ Aber egal, man gewöhnt sich daran.“

Keine Selbstverständlichkeit

„Wir ruhen uns nicht auf unseren Lorbeeren aus, selbst wenn wir live Songs bringen müssen, die wir schon Tausende Male gespielt haben“, so Harris weiter. „Wir halten nichts für selbstverständlich und sind ganz gewiss nicht selbstgefällig, sondern gehen professionell an die Sache ran, stellen sicher, dass alles hundertprozentig passt und wir zuversichtlich die Konzertreise starten können.“

Harris vergleicht das Band-Leben auf Tour mit einer Fußballmannschaft: „Man kann sich vorbereiten, trainieren, Laufen gehen, egal was – man kann üben, bis der Arzt kommt, aber letztendlich muss man selbst rausgehen und seinen Job machen, und dabei sehen einem eine Menge Leute zu. Proben ist eine Sache, aber vor Publikum aufzutreten, eine ganz andere.“

Positiver Stress erwünscht

McBrain ergänzt, dass dieser Stress, „der auf unsere alten Nervensysteme wirkt“, gut sein kann: „Das ist positiver Stress, denn wir machen etwas, das wir lieben – bei aller Professionalität, die wir mittlerweile mitbringen. Wir wollen eine gute Show abliefern, sowohl für uns als Band als auch für das Publikum. Nach den jeweils zwei Auftritten in Frankfurt und Oberhausen haben wir die neuen Songs gut drauf, was uns glücklich macht.“


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