Iron Maiden haben kürzlich einen weiteren Abschnitt ihrer „Run For Your Lives“-Welttournee eingeläutet — und zwar am Samstag, den 23. Mai 2026 im Olympic Athletic Center in Athen. An der umjubelten Setlist der Konzertreise haben Bassist und Band-Mastermind Steve Harris und Co. im Großen und Ganzen so gut wie nichts geändert — einen Nummer im Programm hat das Sextett jedoch ausgetauscht.
Lang ist’s her
Und zwar haben Iron Maiden ‘The Clairvoyant’ zugunsten eines anderen Stückes vom 1988er-Album SEVENTH SON OF A SEVENTH SON zur Seite gelegt und stattdessen ‘Infinite Dreams’ hineingenommen. Diese Rochade bringt eine richtige Besonderheit mit sich, denn Bruce Dickinson und Co. haben den Track seit dem Erscheinungsjahr des zugehörigen Longplayers nicht mehr live dargeboten — zuletzt also vor sage und schreibe 38 Jahren!
Diesem Umstand sprach die „air raid siren“ auch in der Ansage vor ‘Infinite Dreams’ an: „Wir hätten uns keinen besseren Ort in Europa aussuchen können, um diese Tour zu beginnen. Wir wissen, dass einige von euch diese Show zuvor schon einmal gesehen haben. Daher dachten wir uns, dass wir einfach ein bisschen was anders machen. Nur für diesen nächsten Song, weil es ein Lied ist, das wir viele, viele Jahre nicht mehr gespielt haben. Nein, es ist nicht ‘Alexander The Great’. Sondern es wird sein, was passiert, wenn ihr heute Nacht ins Bett geht: ‘Infinite Dreams’.“
Iron Maiden: Setlist — Athen 23.05.2026:
- Murders In The Rue Morgue
- Wrathchild
- Killers
- Phantom Of The Opera
- The Number Of The Beast
- Infinite Dreams (first time since 1988)
- Powerslave
- 2 Minutes To Midnight
- Rime Of The Ancient Mariner
- Run To The Hills
- Seventh Son Of A Seventh Son
- The Trooper
- Hallowed Be Thy Name
- Iron Maiden
- Aces High
- Fear Of The Dark
- Wasted Years
Anfang Mai hat Dickinson in einem Interview bei MSN die zu hohen Ticket-Preise angeprangert: „Das Problem ist, dass die Kosten weiter steigen. Doch das ist keine Entschuldigung, total verrückte Ticket-Preise aufzurufen. Wir haben immer versucht, unsere Ticket-Preise niedriger zu halten als die allgemeine Norm, weil wir offen gesagt keine Haufen sehr reicher Leute vor der Bühne stehen haben wollen.
Wir wollen dort echte Fans stehen haben — und die haben nicht Unmengen Geld. Also ist es wirklich für uns als Band, diese Möglichkeit zu haben. Wir wollen junge Leute bei den Konzerten — und die haben nicht viel Kohle. Die werden sich ihre Knete von Papa holen. Doch heutzutage sitzt bei Papa das Geld nicht locker. Daher ist es wichtig, zu versuchen, die Ticket-Preise im Rahmen der Vernunft zu halten.“
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