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Iron Maiden und ‘Hallowed Be Thy Name’: Der Kläger meldet sich mit einem obskuren Statement

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Wie die Metal-Website www.metalsucks.net berichtet, liegt ihr ein Statement von Barry McKay, dem Manager des Beckett-Songwriters Brian Quinn (aka Brian Ingham), vor, inklusive eines Bilds des in einem Wohnmobil in Kanada lebenden Musikers. Das Ganze liest sich wie eine Posse, ist inkompetent und teilweise mit zweifelhaften beziehungsweise hirnrissigen Inhalten verfasst, so Metalsucks.

Steve Harris habgierig?

McKay schreibt beispielsweise: „Würde Steve Harris zukünftig mit Brian Quinn zusammenarbeiten, wäre Iron Maiden die nächste Platinauszeichnung sicher“, oder auch, dass Steve Harris habgierig sei, was aber nur stimmen würde, wenn er Quinn Geld schulden würde und dass auch wüsste. Denn eigentlich müsste Quinn seinen einstigen Beckett-Band-Kollegen Robert Barton um Tantiemen angehen, da dieser bereits vor Jahren eine Einigung mit Steve Harris getroffen hatte.

Diese Einigung sei, so McKay, ein geheimer Deal gewesen, und Barton habe, damals in akuter Geldnot, Iron Maiden bezüglich der Songwriting-Credits angelogen und behauptet, er sei der alleinige Texter und Komponist. Angeblich hätten Iron Maiden aber gewusst, dass dies nicht stimmt und gehofft, Quinn würde nicht auch noch auf die Idee kommen, etwas einzufordern.

Heimlichtuerei aus Geldgier

Denn im Grunde stamme ‘Life’s Shadow’, der Song, um den es im Kern geht, komplett aus Quinns Feder, Barton habe drei Jahre später lediglich drei Zeilen hinzugefügt und sich somit den Co-Songwriter-Titel eingeheimst, ohne dass Quinn etwas davon wusste. „Sämtliche Textzeilen, die Harris für ‘Hallowed Be Thy Name’ kopierte und alle Musikelemente, die Harris und Dave Murray für ‘The Nomad’ übernommen haben, wurden von Brian Quinn verfasst und komponiert“, so ein Zitat von Quinn selbst.

Sinnlose Zahlungen(?)

McKay ist sich hundertprozentig sicher, dass sein Schützling Quinn nicht lüge, und erwähnt ebenfalls, dass Harris und Murray die ‘Life’s Shadow’-Lizenzen statt an Barton auch an Micky Maus bezahlen könnten, das würde absolut keinen Unterschied machen.

Ganz nebenbei ist es ohnehin verwunderlich, solch ein umfassendes, in Teilen weinerliches Statement zu lesen von einer Partei, die sich gerade in einem laufenden Verfahren befindet…

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