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James Kottak: „Der Klimawandel ist Unsinn“

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So wie James Kottak und sein aktueller Präsident denken vermutlich und leider sehr viele US-amerikanische Bürger. Dass sich diese Leute im Recht fühlen, zeigen Plattformen wie Twitter und der Drang vieler, ihre Meinungen öffentlich kundzutun.

Zum Thema Klimawandel darf natürlich jeder seine eigene Meinung haben. Und, wahrlich, es gibt einige Theorien und Thesen über die (Nicht-)Schuld beziehungsweise (Nicht-)Mitwirkung der Menschheit und ihrer Technologie an der Auslösung beziehungsweise Geschwindigkeit des Klimawandelfortschritts. Wie würde sich das Klima entwickeln, gäbe es keine Menschen? Eine ultimative, universelle Wahrheit lässt sich daher nicht definieren. Obwohl viele Leute meinen, genau jene zu kennen.

Darunter befindet sich auch Ex-Scorpions und aktueller Kingdom Come-Schlagzeuger James Kottak, der angeblich in bereits wieder gelöschten Tweets („So call India and China and call them out…Democrats just go away . We account for 1% of the worlds pollution. Get off your planes dems…dumbs“, „Tell me when one time you have seen ‚killed from climate change‘ or ‚death from second hand smoke‘ appeared on a gravestone….and I am a total anti smoker… it’s all b s“) recht dämlich argumentiert hat, dass der Klimawandel nicht existiert.

Alles Lüge?

In noch bestehenden Tweets versuchte sich Kottak an Argumenten und aus seiner Sicht harten Fakten. „Die Älteren unter uns werden sich noch daran erinnern. Uns wurde für 1978/79 eine neue Eiszeit prophezeit. Ist jemand erfroren? Ich bin voll dabei, wenn es um Müllreduzierung, Wiederverwendung, Recycling und Umfunktionierung geht, aber alles andere ist politischer b.s. Ich recycle jeden Fetzen Papier und Verpackungen, seit ich neun Jahre alt war.“

Tags darauf ein neuer Tweet mit einer atemberaubenden Aluhut-Enthüllung: „Verdammt, sieht das niemand? Die mittlere Silbe von Hollywood ist LY! Wie in lie…“ Okay, alle lügen, auch der ehemalige US-Vizepräsident Al Gore, so Kottak. „Al Gore hat 2004 das Ende der Zivilisation in Florida verkündet, weil das Land 2012 komplett unter Wasser stehen würde. .. Und Obama hat sich jüngst für 15 Millionen ein Haus an der Küste der Insel Martha’s Vinyard gekauft… Das soll mal einer verstehen?“

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Zusammenhänge und saubere Recherche sind Kottaks große Leidenschaft, wie der nächste Tweet zeigt. „Deutschland hatte vor einigen Jahren ehrgeizige Pläne mit Energie aus Windkraftanlagen. Sie stehen dort überall. Und jetzt? Nicht ausreichend Energie vorhanden? Also… bauen sie dort jetzt gerade Kohlekraftwerke… Hunderte davon…“

Bereits im Juli erregte Kottak mit Tweets seiner kontroversen Ansichten Aufmerksamkeit. Er schrieb beispielsweise, dass „jeder, der gegen Amerika ist, ein sozialistisch-kommunistisches Arschloch“ sei.

Kottak und der Alkoholentzug

Im September 2016 wurde Kottak aufgrund seines Alkoholproblems bei den Scorpions gefeuert. Sein Nachfolger wurde Mikkey Dee (Ex-Motörhead). Gitarrist Matthias Jabs erklärte später, er und seine Band-Kollegen hätten diesen Schritt gehen müssen. Er habe viele Chancen bekommen, sich zu ändern. „Irgendwann war jedoch der Punkt erreicht, an dem es die Mühe nicht mehr wert war“, so Jabs damals.

Vor einem Jahr berichtete Kottak in einem Interview, dass sein Weg zur Enthaltsamkeit noch „in Arbeit“ sei. „In den letzten zehn Jahren war ich zu etwa 90 Prozent nüchtern“, so der Drummer. „Doch es gab immer wieder diese zwei- oder dreiwöchigen Rückfälle.“

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Scorpions: Abschiedstournee? Nein danke!

Bekanntermaßen sind die Scorpions 2010 auf Abschiedstournee gegangen. Im Nachhinein fragt(e) man sich natürlich, was das wohl zu bedeuten hatte. Schließlich sind die deutschen Hard-Rocker bis heute fleißig und aktiv. Zum "Jubiläum" wurde Sänger Klaus Meine auf das Thema "Abschiedstournee" angesprochen. In der "The Rock Lewis Show" des amerikanischen Radiosenders 103.5 The Fox Radio Station versicherte Meine einmal mehr, dass noch kein Ende der Scorpions in Sicht sei. "Wir wollen von einem ,Lebewohl‘ nichts mehr wissen", so der 71-jährige Sänger. "Es gibt keine Abschiedstournee, fertig aus. Dass wir das damals so gesagt haben, war vermutlich die falsche Entscheidung. Aber es…
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