Toggle menu

Metal Hammer

Search

Jered Threatin hat weitere Fake-Bands geschaffen

von
teilen
mailen
teilen

Im Internet kann jede Band berühmt sein, ohne auch nur einen einzigen echten Fan. Das hat Jered Threatin Ende 2018 mit jeder Menge Schwindel und Trickserei eindrucksvoll bewiesen. Der US-Amerikaner machte Schlagzeilen, indem er mit seiner Band Threatin auf Europatour ging, in so gut wie leeren Clubs spielte, das Ganze online aber als große Show verkaufte. Um all das möglich zu machen, hatte Jered eine gefälschte Booking-Agentur kreiert, Event-Besucher bei Facebook künstlich erzeugt und sogar seine kurz zuvor gebuchten Band-Mitglieder über all das im Unwissen gelassen.

Empfehlungen der Redaktion
Jered Threatin gesteht Ticket- und Tour-Schwindel
Aber dabei bleibt es nicht. Threatin gab in einem aktuellen Interview mit Ultimate-Guitar.com an, dass er zehn!! weitere Fake-Bands ins Leben gerufen hat, denen er einen eigenen Bandnamen, eine Hintergrundgeschichte und entsprechende Social Media-Zahlen beschaffte. Es lohnt sich als Betreiber einer Konzert-Location die nächsten Anfragen also besonders gründlich zu überprüfen.  „Ich habe bereits Shows in zwei Venues gebucht, die ich auch das letzte Mal hinters Licht geführt habe: Bristol Exchange und The Asylum in Birmingham“, gab er im Interview sogar zu.

Eine einzige Lüge

„In den Veranstaltungsplänen dieser beiden Lokalitäten verstecken sich Bands, die es nicht gibt. Sie wurden jedoch ausschließlich auf der Grundlage ihres Images und ihrer Social-Media-Zahlen gebucht. Wir werden sehen, ob diese Veranstaltungsorte in der Lage sind, die gefälschten Bands vor der Show zu identifizieren“

Als Erklärung für den erneuten Schwindel, sagte Threatin: „Ich habe es getan, um zu zeigen, dass eine Wiederholung möglich ist. Acht weitere Veranstaltungsorte in den USA und in Großbritannien werden betroffen sein. Diese Branche basiert auf Lügen, also füttert man sie mit solchen.“

Youtube Placeholder

An dieser Stelle findest du Inhalte aus Youtube
Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.

teilen
mailen
teilen
Blaze Bayley zieht Zwischenbilanz zu Meet-And-Greet-Stopp

Es ist schade, dass Fans nun keine Möglichkeit mehr haben, den ehemaligen Iron Maiden-Frontmann Blaze Bayley persönlich zu treffen. Dennoch kann der Sänger, seit der Bekanntgabe seiner Entscheidung im Februar, keine Meet & Greets mehr zu machen, nun eine positive Bilanz ziehen. Keine Zeit Im Gespräch mit Dale's Rock Interviews erklärt Bayley zunächst, dass er bei Meet & Greets normalerweise nicht sprechen könne, weil er seine Stimme schonen müsse. Besonders, wenn er fünf oder sechs Konzerte hintereinander habe. Er meint, es brauche einfach zu lange, alle Fans zu begrüßen. "Normalerweise brauche ich circa 45 Minuten, um mich aufzuwärmen und mich…
Weiterlesen
Zur Startseite