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Jesper Strömblad ist stolz, Metalcore kreiert zu haben

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Die Metalcore-Bands der frühen Nullerjahre wie Killswitch Engage, As I Lay Dying, Darkest Hour oder Trivium waren maßgeblich vom schwedischen Melodic Death Metal beziehungsweise dem Göteborg-Sound beeinflusst. Nun hat der einstige In Flames– und derzeitige The Halo Effect-Gitarrist Jesper Strömblad dazu Stellung genommen, wie es sich für ihn anfühlt, solch ein großer Einfluss gewesen zu sein.

Große Ehre

Im Interview mit „Blabbermouth“ sagte Strömblad: „Metalcore war mehr ein Tribut [als eine Kopie — Anm.d.A.]. Es war fantastisch. Und die Mitglieder von erfolgreichen amerikanischen Gruppen erwähnten schwedische Bands als ihre Einflüsse. Aus dem kleinen Schweden heraus waren wir ein Teil davon, der dieses Genre des Metalcore mit Formationen wie Killswitch Engage oder As I Lay Dying erschaffen hat. Es ist eine Ehre, an der Erschaffung beteiligt gewesen zu sein.“

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Des Weiteren plauschte Jesper Strömblad noch über seine aktuelle Kapelle The Halo Effect. Dabei verriet der 49-Jährige, dass die fünf ehemaligen In Flames-Mitglieder bereits am Nachfolger ihres Debütwerks DAYS OF THE LOST arbeiten, das erst noch veröffentlicht wird — am 12. August 2022. „Ich verhalte mich im Augenblick unauffällig bei allem anderen. Wir haben vor so langer Zeit angefangen, an diesem Album zu werkeln. So planen wir schon, mit den Aufnahmen für eine neue Platte anzufangen. Ich weiß gar nicht, ob ich das sagen sollte. Wir schreiben neue Musik für das nächste Album, weil alles so aufgeschoben war. Wir wollen nicht noch einmal vier Jahre warten, bis die nächste Scheibe erscheint.“

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Lothar Gerber schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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