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Jinjer: Ein Schreien in die Welt

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Offenbar werden Jinjer von einer starken Kraft angetrieben. Erst 2019 erschienen sowohl die EP MICRO als auch das Album MACRO mit jeweils unterschiedlicher Tracklist. Im vergangenen November folgte als Überbrückung das Live-Konzert ALIVE IN MELBOURNE, und jetzt steht mit WALLFLOWERS bereits die nächste Platte bevor.

Bereits vor Wochen wurde mit ‘Vortex’ die erste Auskopplung als Video präsentiert. Es beginnt mit einem Gitarren-Riff, unterlegt von rhythmischem Schlagzeug. Der melodische Gesang verhält sich zunächst ruhig, steigert sich jedoch schnell und verliert sich bald in Aggressivität. Und so, wie die Musik zunehmend eskaliert, zeigt auch das Video, wie sich eine normale Livesession zur Apokalypse entwickelt, in der die Welt am Ende von dunkler Materie aufgesaugt wird.

Neue Musik im alten Stil

Im Grunde finden sich hier zwei Dinge wieder, die Jinjer seit jeher kennzeichnen: die aufwändige Videoproduktion, die von Animationen und Effekten geprägt ist (‘I Speak Astronomy’ wurde 2016 als bestes Musikvideo ausgezeichnet), und die kaum definierbare Struktur der Musik, die mit einprägsamen Melodien beginnt, sich dann jedoch zur komplexen Brutalität entwickelt. Taktarten variieren, Stilrichtungen verschwimmen. Laut Bassist Eugene Abdukhanov sieht der Songwriting-Prozess folgendermaßen aus: Jeder Musiker schreibt seine eigenen Stücke. Diese werden dann im Proberaum einstudiert, bevor sie zu Tatiana gelangen, welche die Texte und Melodien dazu beiträgt. Allerdings sei nicht dieses Vorgehen für den Stil bedeutsam, sondern vor allem der musikalische Hintergrund jedes einzelnen.

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„Bei mir sind es zum Beispiel nicht einfach nur Metal und Rock“, erläutert der Bassist genauer. „Ich spiele viel unterschiedliche Musik, darunter auch Funk und Jazz, und das hilft mir beim Songwriting sehr, weil ich dadurch ein größeres musikalisches Vokabular aufbauen konnte. So nenne ich die Gesamtheit an Tools und Skills, die ich benutze, wenn ich Gitarren- und Bass-Riffs schreibe.“ Was dabei herauskommt, sind Stücke, die jedem üblichen Schema fernbleiben.

„Okay, scheiß drauf. Ich mach einfach.“

Teilweise scheinen sie sogar das erwähnte „Vokabular“ der Musiker selbst zu sprengen: „Wenn die Jungs die Musik erarbeiten, planen sie nicht“, verrät Tatiana. „Sie denken nicht über solche Dinge wie Strophe, Refrain und so weiter nach. Manchmal kommt es vor, dass ich mir die Sachen anhöre und dann fragen muss: Was ist das hier eigentlich für ein Part… Ist das die Strophe? Dann antworten sie: Keine Ahnung. Und ich denke mir dann: Okay, scheiß drauf. Ich mach einfach.“ Was die vielen Einflüsse betrifft, scheint es bei der Sängerin ganz ähnlich zu sein.

Auch bei ihr verbergen sich musikalisch verschiedenste Hintergründe: „Ihr seid der deutsche METAL HAMMER – dann müsst ihr also Guano Apes kennen. Mit 14 Jahren haben sie mich sehr stark beeinflusst. Ich habe damals in meiner ersten Band gesungen, und unser Stil war ziemlich genau mit ihnen zu vergleichen. Danach hatte ich ungefähr noch acht weitere Bands, und jede davon spielte ein anderes Genre. Manchmal ging es in Richtung Reggae-Ska, dann Punk, Thrash und so weiter. Und das ist für mich der Grund, warum ich es jetzt liebe, viele Richtungen zu vermischen. Ich bin sehr froh, dass wir alle dazu in der Lage sind, denn es macht enormen Spaß und ich fände es sehr langweilig, wenn wir immer nur einen Stil spielen könnten.“

Das komplette Interview mit Tatiana Shmailyuk von Jinjer findet ihr in der METAL HAMMER-Septemberausgabe 2021, erhältlich am Kiosk oder indem ihr das Heft bequem nach Hause bestellt. Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo!

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