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Joan Jett: Musik kann die Welt verändern

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Das politische Klima in den USA spitzt sich immer weiter zu. Künstler, darunter auch Musiker, beeinflusst ein Umstand wie dieser nahezu zwangsläufig. Auch Joan Jett äußerte sich im Interview mit dem Rock And Roll Hall Of Fame-Podcast ‘Music Makes Us’ zu der Frage, welchen Einfluss die aktuellen Entwicklungen auf kreatives Schaffen im Allgemeinen haben – und ob Musik eine positive Veränderung bewirken können.

Klänge der Hoffnung

Als glänzendes Beispiel nannte Jett Bad Bunny. Der Sänger ließ seinen Auftritt bei der Halftimeshow des diesjährigen Super Bowl mit der Botschaft „Das Einzige, was stärker ist als Hass, ist Liebe“ enden. Kritiker warfen dem puertoricanischen Musiker hingegen vor, dass er während seines Auftritts keinerlei Anstrengungen unternommen hätte, das überwiegend amerikanische und lediglich englischsprachige Publikum miteinzubeziehen. „Selbst wenn er mit seinen Texten nichts Konkretes aussagt, nutzt er seine enorme Reichweite, um Themen anzusprechen, die für Amerikaner […] – und auch für Menschen weltweit – von großer Bedeutung sind, je mehr sie die aktuellen Entwicklungen erkennen“, sagte Jett.

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Wenn mir Leute von Liedern erzählen, die sie berührt haben […], zeigt das, dass die Musik wirklich verbindet und eine wichtige Lücke füllt, wenn man es zulässt […] Wir sind gerade aus Neuseeland zurückgekommen, und alle fragten uns: ‚Was ist los in eurem Land?‘ Alle sind also interessiert. Und ich glaube, dass man als jemand mit einer gewissen Reichweite […] etwas bewirken kann.

Ich meine nicht, dass man sich so ausführlich äußern muss wie in einem persönlichen Gespräch […], aber ich denke, man kann durchaus ein paar gut durchdachte Sätze formulieren, um die Leute darüber zu informieren, was los ist und was man sonst noch sagen möchte.  Einfach die Klappe zu halten und zu singen, war noch nie das, was Musiker oder Künstler tun.


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Rock & Roll Hall Of Fame: Iron Maiden nominiert

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