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John 5 kommt im Frühjahr auf Europatournee

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John 5 ist ein absoluter Ausnahmegitarrist, wie er bereits unter anderem bei Marilyn Manson und Rob Zombie unter Beweis gestellt hat und derzeit bei Mötley Crüe zeigt. Wenn John William Lowery, wie er mit bürgerlichen Namen heißt, also seinen Verstärker aufdreht, sind offene Münder garantiert. Das darf man folglich auch bei seiner anstehenden Europatournee kommenden Frühling erwarten.

Es juckt in den Fingern

Hierzulande stehen immerhin drei Konzerte auf dem Programm: John 5 greift in der zweiten Maihälfte in Köln, Hamburg und München in die sechs Saiten. Ansonsten verschlägt es den 55-Jährigen noch ins Vereinigte Königreich (wo er gleich zwölf Mal auftreten wird), in die Niederlande, nach Belgien, Polen sowie in die Tschechische Republik. Während seiner musikalischen Laufbahn hat der Rocker insgesamt zwölf Soloscheiben rausgehauen — zuletzt erschien der Longplayer GHOST im Jahr 2025.

„Ich glaube nicht, dass ich mich jemals so auf eine Tournee gefreut habe als auf diese, die jetzt kommt“, kommentiert John 5. „Ich war schon sehr lange nicht mehr dort [auf Solopfaden unterwegs — Anm.d.A.] und kann es nicht erwarten, mich dort zurückzumelden und mit allen eine gute Zeit zu haben. Ich bin mega, mega begeistert.“

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Wenngleich manche Musiker das Leben auf Tour nicht wirklich mögen (sei es wegen den Reisestrapazen oder weil sie ihre Familie lange nicht sehen können), gefällt es John 5 regelrecht, durch die Lande zu reisen, um sein musikalisches Können darzubieten. „Ich liebe es wirklich, unterwegs zu sein“, gab der Glam-Metaller im Oktober 2025 in einem Interview mit Orlando Weekly zu Protokoll. „Viele Menschen sind nicht dafür gemacht, aber ich genieße es einfach wirklich.

Es ist total entspannend. Ich bin die ganze Zeit sehr bedacht auf meine Gesundheit, aber besonders auf Tour. So versuche ich, jede Nacht immer ungefähr zur selben Zeit ins Bett zu gehen, weil Schlaf zu bekommen das Wichtigste ist, das man machen kann. Ansonsten esse ich richtig und nehme Vitamine. Das ist jetzt nicht die Rock’n’Roll-Antwort, die die Leute erwarten, aber es ist wahr. So bleibe ich bereit für 50 Liveshows am Stück.“

John 5 — Europatournee 2026

  • 05.05. UK-Southampton, The 1865
  • 06.05. UK-Exeter, Phoenix
  • 07.05. UK-Bristol, Thekla
  • 08.05. UK-Manchester, Club Academy
  • 09.05. UK-Newcastle, Newcastle University
  • 10.05. UK-Glasgow, Slay
  • 12.05. UK-Chester, Live Rooms
  • 13.05. UK-Wolverhampton, KK’s Steel Mill
  • 14.05. UK-London, Underworld
  • 15.05. UK-Milton Keynes, Craufurd Arms
  • 16.05. UK-Southend On Sea, Chinnerys
  • 17.05. UK-Brighton, Concorde 2
  • 19.05. NL-Tilburg, Hall Of Fame
  • 20.05. NL-Leeuwarden, Neushoorn
  • 22.05. BE-Ghent, Winter Circus
  • 23.05. Köln, Club Volta
  • 24.05. Hamburg, Molotow
  • 26.05. PL-Krakau, Hype Park
  • 27.05. CZ-Prag, Rock Café
  • 28.05. München, Live Evil


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Lothar Gerber schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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65 Jahre Vince Neil: Ein Leben zwischen Exzess und Ikonografie

Vincent Neil Wharton, geboren am 8. Februar 1961 in Los Angeles, ist eine der schillerndsten - und widersprüchlichsten - Figuren des amerikanischen Glam Metal. Mit mexikanischen Wurzeln mütterlicherseits und indigenen Wurzeln väterlicherseits wuchs er in Südkalifornien auf, wo Sonne, Surfbretter und später Strip-Nächte seinen Lebensrhythmus bestimmten. Genau dort wurde er zu einem Gesicht der Glam Metal-Szene der Achtziger Jahre. Anlässlich seines 65. Geburtstags blicken wir zurück auf sein Leben, das zu Recht bereits mehrfach in verschiedenen Medien aufgearbeitet wurde: Zuletzt als Netflix-Dokumentation namens ‘The Dirt: Sie wollten Sex, Drugs & Rock’n’Roll’ (2019). Vom David Lee Roth-Fanboy zum Aushängeschild des Glam…
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