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Jon Bon Jovi fand ‘Livin‘ On A Prayer’ nicht gut

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Song war zu simpel

Mit ‘Livin‘ On A Prayer’ hatten Bon Jovi einen internationalen Mega-Ht. Die Nummer war fast weltweit in den Top 5 der Charts und führte die der USA für einen ganzen Monat an. Außerdem schufen sie einen absoluten Rock-Klassiker, der von keiner Hochzeit oder Karaoke-Bar wegzudenken ist. Der Frontmann der Jungs aus New Jersey war anfangs allerdings überhaupt nicht angetan von dem Song.

„Es war nicht so, dass ich den Song nicht aufnehmen wollte, aber ich war an dem Tag, als wir ihn schrieben, einfach überhaupt nicht beeindruckt“, erinnert sich Jon Bon Jovi in einem Interview mit dem People-Magazin. „Es war diese simple Akkordabfolge, die Melodien und der Text.“

Allerdings arbeitete Bassist Hugh McDonald anschließend ebenfalls – ohne dafür als Autor angegeben zu werden – an der Nummer, und machte  ‘Livin’ On A Prayer’ um Meilen eingängiger. „Die Bass-Line ist im Demostudio zum Leben erwacht. Wir haben uns mit der Band noch mal drangesetzt und ihn aufgebessert“, so Jon Bon Jovi. „So ist er zu dem geworden, was er heute ist“.

Hat Jon Bon Jovi einen schlechten Riecher?

Der Sänger sagt, dass die Band eigentlich genau wusste, was sie eigentlich wollte – und er dachte, sie hätten es nicht mit  ‘Livin’ On A Prayer’ – womit er ziemlich falsch lag. „Ich sagte damals einfach ironisch: ‚Ja, er ist gut. Das war ein guter Tag im Büro‘, aber ich lag voll daneben. Es ist einer der größten Songs in unserem Katalog.“

Das war tatsächlich nicht das erste Mal, dass Jon Bon Jovi bei einem Song falschlag. Er zweifelte genauso an dem Hit  ‘Always’, der sich 1994 millionenfach verkaufte. „Ich hatte ihn geschrieben und dachte, er wäre einfach nicht gut“, sagt der Frontmann im Interview. „Ich wollte ihn zur Seite legen, aber ein A&R-Typ, mit dem wir befreundet waren, hörte sich das Demo an und sagte, dass es ein Monster-Hit sei. Und er hatte recht.“


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