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Rammstein – das Interview zum neuen Album: METAL HAMMER 06/19

Keith Flint: Fans tanzen während Beerdigungsprozession

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Am 29. März fand die Beerdigung von Keith Flint statt. Der Frontmann von The Prodigy hatte sich am 4. März das Leben genommen. Nun sagten Familie, Freunde und Fans Lebwohl – und bescherten Flint einen Abgang im großen Stil. Unter anderem erwiesen ihm zahlreiche Anhänger die Ehre, indem sie für ihn zur Musik von The Prodigy tanzten (siehe unten).

So wurde der Sarg in einer schwarzen Kutsche durch die Straßen von Braintree, Essex gefahren. Mit dabei: zwei schöne Blumen-Arrangements. Eins zeigt das Ameisen-Logo der Band, mit dem anderen wurde sein Spitznamen „Keef“ geschrieben. Beim Trauergottesdienst wurden unter anderem ‘Aerials’ von System Of A Down, ‘Wish You Were Here’ von Pink Floyd und ‘Days Like This’ von Van Morrison gespielt.

Die letzte Ehre

Manche Fans von Keith Flint haben einen weiten Weg hinter sich. Dirk DeRuiter zum Beispiel reiste aus den Niederlanden an. „Als ich 1991/1992 zum ersten Mal von ihnen hörte, stand ich mehr auf Rock-Musik“, gab er zu Protokoll. „Dank The Prodigy entdeckte ich mehr Dance-Musik. Als sie auftauchten, was das ein Schock.“

Eine andere Anhängerin, die sich gegenüber „BBC Essex“ äußerte, kommt aus Flints Heimatstadt Braintree. „Er setzte Braintree auf die Landkarte, machte uns darauf stolz, wo wir herkamen. Wir wuchsen alle mit ihrer Musik auf. Sie unterstrich irgendwie unsere Jugend. Wir hörten The Prodigy, wenn wir uns fertig machten. Wir hörten ihre Musik, wenn wir ausgingen und ihnen zu ihren Konzerten folgten.“

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The Prodigy-Frontmann Keith Flint ist gestorben

Update: Nachdem vor einigen Wochen bestätigt wurde, dass der The Prodigy-Frontmann Keith Flint sich erhängt hat, liegen nun die Ergebnisse der Toxikologie-Untersuchung vor. Die Gerichtsmedizinerin, Linda Calder, erzählte The Guardian gegenüber, dass bei dem Tod des Sänger vor zwei Monaten unbekannte Mengen an Kokain, Alkohol und Codein eine Rolle gespielt haben. Die leitende Gerichtsmedizinerin, Caroline Beasley-Murray sagte, dass es nicht genügend Beweise dafür gebe, dass der Musiker sich selbst getötet hat. "Wir werden nie genau wissen, was zu diesem Zeitpunkt in seinem Kopf vorging", erzählte sie. "Ich habe Selbstmord in Betracht gezogen. Um diese Ursache als solches festzuhalten, hätte ich…
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