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King Crimson: Ex-Drummer Jamie Muir verstorben

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Ein ehemaliges Mitglied der Progressive Rock-Legenden King Crimson lebt nicht mehr. Jamie Muir, der frühere Schlagzeuger der britischen Formation, ist kürzlich verstorben. Er wurde 82 Jahre alt. Der Schotte spielte von 1972 bis 1973 bei der Gruppe und ist auf dem Album LARKS’ TONGUES IN ASPIC zu hören.

Nach seinem Ausstieg bei King Crimson ging Jamie Muir erst einmal ins Samye Ling Monastery in Schottland, wo er ein buddhistischer Mönch wurde. 1980 fing der Trommler jedoch wieder an, Musik zu spielen. In London wirkte er auf Alben von solch illustren Künstlern wie Derek Bailey, Evan Parker und Paul Rogers, Company und Laurie Scott Baker mit. Nun hat Muir das Zeitliche gesegnet — und zwar nur ein paar Monate nach dem Tod von King Crimson-Mitbegründer Peter Sinfield, der am 14. November 2024 von uns gegangen ist.

Wundervoller Mensch

Bill Bruford, der langjährige Schlagzeuger der Band, gab bezüglich Muirs Lebensende zu Protokoll: „Jamie war der Drummer/Perkussionist, mit dem ich beim King Crimson-Album LARKS’ TONGUES IN ASPIC (1973) zusammengearbeitet habe. Während der kurzen Zeit, die wir vor vielen Jahre zusammen verbrachten, hatte er eine vulkanischen Wirkung auf mich, auf professioneller und persönlicher Ebene. Ein Effekt, an den ich mich sogar ein halbes Jahrhundert später noch erinnere. Es tut mir leid, dass wir den Kontakt verloren haben.

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Aber sein Abschied von unserer Arbeitsbeziehung war so plötzlich und unerwartet, dass ich irgendwie annahm, er wollte nicht mehr mit mir und meinen King Crimson-Kollegen zu tun haben. Er war ein liebenswerter, künstlerischer Mann mit kindlicher Sanftheit. Wahrscheinlich gab es darunter eine dunkle Seite. […] Ich betrachte es als Privileg, einen Mann von so stiller Kraft gekannt zu haben und von seiner Gesellschaft profitiert zu haben — wenn auch nur kurz. Ich hatte den Eindruck, dass er einer von jenen ist, von denen man wahrlich sagen könnte, dass er ein wundervoller Mensch war. Er wird vermisst werden. Auf Wiedersehen, Jamie.“

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Lothar Gerber schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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