Kix wollen aufhören bevor sie schlecht werden

von
teilen
twittern
mailen
teilen

Die Welt kommt nun ohne Kix zurecht

In der letzten Folge von Trunk Nation With Eddie Trunk auf SiriusXM plauderte Steve Whiteman, Kix-Frontmann, über die überraschende Ankündigung der Band, sich nach einer bemerkenswerten 45-jährigen Karriere zurückzuziehen. Whiteman machte einen humorvollen Kommentar: „Wenn jemals die Welt einer Band zugerufen hat, dass sie die Bühne verlassen soll, dann sind wir wohl gemeint.

Er erklärte weiter, dass er bereits letztes Jahr der Band und ihrem Agenten mitgeteilt habe, dass er Ende 2023 Schluss machen werde, auch weil seine Frau sich zur Ruhe setzen wolle. Er ist seit seinem 13. Lebensjahr im Geschäft und gesteht: „Ich liebe die Bühne. Aber ich bin mir bewusst, dass ich nicht mehr so gut bin wie früher und will nicht aufhören, wenn ich miserabel bin.

Ich will auf einem anständigen Niveau aufhören. Das Alter fordert eben seinen Tribut.“ Die gesundheitlichen Probleme, mit denen Drummer Jimmy zu kämpfen hatte, hätten ebenfalls ihren Einfluss auf die Entscheidung gehabt.

Riesige Abschieds-Show vor zehntausend Fans

Zur Wahl des Abschiedskonzerts am 17. September im Merriweather Post Pavilion in Maryland sagte Whiteman lachend, dass Drummer Jimmy und seine Frau sich das Datum überlegt hätten. Ursprünglich wollten sie beim Achtziger-Revival-Festival Rocklahoma aufhören, aber dann wurde eine weitere Show in Minnesota hinzugefügt. Whiteman gestand, dass er leise verschwinden wollte. Die Band-Mitglieder hätten jedoch beschlossen, noch eine große Abschieds-Show für die Fans daheim zu machen.

Er ist dankbar, dass die Leute im Merriweather dabei mitmachen. Ursprünglich dachten Kix, dass sie vielleicht vier- oder fünftausend Leute anziehen könnten. Aber bisher sind es bereits über zehntausend verkaufte Tickets. „Das ist also unser Dankeschön an die Heimat-Fans – eine große Show, um ihnen für die Jahre der Unterstützung zu danken. Aber mal im Ernst, Leute, wir sind echt müde“, bekundigte Whiteman. Die amerikanische Hard Rock-Band Kix erlebte vor allem in den 1980er- und 1990er Jahren kommerziellen Erfolg, besonders mit Alben wie BLOW MY FUSE oder HOT WIRE.


Bestens informiert über dieses und alle weiteren wichtigen Themen im Metal bleibt ihr außerdem mit unserem Newsletter. Einmal pro Woche flattert euch übersichtlich sortiert ein Update ins Postfach. Einfach anmelden, damit euch auch sicher nichts entgeht.

teilen
twittern
mailen
teilen
Stryper: Musikindustrie ist die Industrie des Teufels

In einem Interview mit dem Sofa King Cool Magazine sprach der Drummer der christlichen Metal-Band Stryper, Robert Sweet, ausgiebig über seine Frustration mit der Musikwelt und der generellen Abneigung gegenüber seiner Band. Diese entstand vordergründig wegen der christlichen Einstellung der Band – sagt zumindest der Musiker. Mehr Erfolg ohne "Jesus-Ding" „Wir haben oft gehört, dass wenn wir nicht das Jesus-Ding gemacht hätten, wir Millionen mehr Alben hätten verkaufen können“, sagt der Drummer der dennoch in den Achtzigern durchaus erfolgreichen Glam Metal-Band. „Und ich will, dass jeder weiß, dass das die Wahrheit ist. Das Radio hat uns nie gespielt.  Es war…
Weiterlesen
Zur Startseite