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Komponist des Metallica-Live-Intros verstorben

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Wer schon einmal auf einem Metallica-Konzert war, wurde vom bombastisch-cineastischen Intro gleichermaßen berührt und weggeblasen. Die „Four Horsemen“ spielen vorab traditionell ‘The Ecstasy of Gold’ aus dem Spaghetti-Western ‘The Good, The Bad And The Ugly’ (zu deutsch: ‘Zwei glorreiche Halunken’) von Regisseur Sergio Leone. Der italienische Komponist Ennio Morricone, der das Stück geschrieben hat, ist nun im Alter von 91 Jahren gestorben.

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Laut dem Hollywood Reporter war Morricone gestürzt und hatte sich dabei den Oberschenkelknochen gebrochen. Eine Verletzung, die in diesem hohen Alter nicht selten vorkommt – genauso wie die Komplikationen, die sich dabei einstellten, und an denen der Musiker letztlich verstorben ist. Metallica benutzen seit 1983 ‘The Ecstasy of Gold’ als Live-Intro (siehe Video unten) und schrieben auf Facebook: „Ruhe in Frieden. Deine Karriere war legendär, deine Kompositionen zeitlos. Danke, dass du so vielen unserer Shows seit 1983 die Stimmung bereitet hast.“

Geschätzt und beschäftigt

Ennio Morricone hat in seiner Laufbahn die Filmmusik für mehr als 500 Filme geschrieben, darunter ‘The Untouchables’ (1987) von Brian De Palma, ‘Bugsy’ (1991) von Barry Levinson und ‘The Hateful Eight’ (2015) von Quentin Tarantino. Für letztere Arbeit erhielt der Komponist sogar den Oscar für die beste Filmmusik.

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Metallica-Frontmann und -Gitarrist James Hetfield zufolge brachte ihr erster Manager Jon Zazula die Band auf die Idee, das Morricone-Stücke als Intro zu verwenden. Zazula hörte die ursprüngliche Intro-Musik des Quartetts, was ein „wirklich schreckliches Tape von einem Herzschlag war, der immer schneller und schneller wurde“. So empfahl Jon stattdessen ‘The Ecstasy of Gold’ abzuspielen. „Das war eine der coolsten Sachen, die unserer erster Manager jemals gemacht“, findet „Papa Het“.

https://www.facebook.com/Metallica/photos/a.10150204649640264/10157148661835264/

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Lothar Gerber schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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"Ich kann nicht über Metallica lästern!", sagt Jesse Leach

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