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Kreator: Arbeiten an kommendem Album fortgeschritten

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In einem Interview mit Metal Roos wurde Kreator-Frontmann Mille Petrozza gefragt, warum seiner Meinung nach die neuen Alben seiner Band immer wieder so modern klingen, obwohl seit der Veröffentlichung des Erstlingswerks ENDLESS PAIN (1985) beinahe vier Jahrzehnte vergangen sind. Wie der Sänger erklärte, habe er über die Jahre eine Arbeitsweise gefunden, die entsprechende Ergebnisse fördert.

Wer langsam läuft…

„Wir lassen uns Zeit. Als GODS OF VIOLENCE (2017 – Anm.d.A.) erschien, sind fünf Jahre vergangen seit dem Vorgänger PHANTOM ANTICHRIST (2012 – Anm.d.A.), obwohl das Album bereits seit einem Jahr im Kasten war“, sagte Mille. „Wenn wir nichts veröffentlichen, dann veröffentlichen wir eben nichts. Wir halten den Mund, wenn wir nichts zu sagen haben. Jedenfalls so lange, bis wir einen Haufen Songs gesammelt haben, von denen ich sage: ‚Ich kann es kaum erwarten, bis die Leute diese Lieder hören‘. Vorher veröffentlichen wir kein Album.“

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Der Kreator-Frontmann fuhr fort: „Ich schreibe bereits wieder und habe ein paar neue Songs für das nächste Album, das vielleicht 2025 erscheinen wird. Aber für mich sind bestimmte Dinge essenziell: Gibt es Riffs, die sich frisch anfühlen? Gibt es lyrische Themen, die ich noch nicht angesprochen habe oder die ich nicht auf die Art und Weise angesprochen habe, wie ich sie jetzt umsetze? Das führt zu neuen Blickwinkeln. Für mich ist das wichtig. Vielleicht ist das der Grund, warum wir noch immer so unverbraucht klingen. Einige unserer Metal-Kollegen und Freunde bringen zum Teil alle zwei Jahre Alben heraus. Das ist cool, sofern es für sie funktioniert. Doch für uns funktioniert dieses Vorgehen nicht.“


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Die Metal-Alben der Woche vom 02.02. mit Being As An Ocean, Solbrud u.a.

Being As An Ocean DEATH CAN WAIT ist nicht richtig schlecht, aber auch nicht richtig gut. Songs wie ‘Purest Love’ wecken Gefühle, aber dafür muss man erst mal über den Opener ‘Beautiful Agony’ hinwegkommen, der wie ein Sleep Token-Abklatsch ohne das kompositorische Feingefühl der Briten klingt. (Hier weiterlesen) Solbrud Das Ziel war, dass für das vierte Album des Quartetts jeder der Musiker die Songs für eine Seite einer LP alleine komponiert. Dabei nahm sich jeder thematisch eines der klassischen Elemente an; Wind, Wasser, Feuer und Erde. (Hier weiterlesen) Diese und noch viele weitere aktuelle relevante Reviews findet ihr hier und…
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