Kreator: Nichts als Liebe für Bassist Frédéric Leclercq

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Obwohl Extreme Metal-Superbasser Frédéric Leclercq bereits seit 2019 zum scheppernden Sound-Geknüppel von Kreator beiträgt, scheint es Frontmann Mille Petrozza auch 2022 noch ein wichtiges Anliegen zu sein, die Zuneigung für seinen talentierten Kollegen zu betonen. Richtig so.

Kürzlich sprach der Musiker nämlich mit Metal Roos über die Aufnahme des Bassisten in die Reihen der deutschen Thrash-Giganten. Bevor sich Leclercq Kreator angeschlossen hatte, wurde er bei den britischen Power-Metallern Dragonforce berühmt, mit denen er knapp 15 Jahre lang die Bühne teilte. „Frédéric ist ein absoluter Profi. Er ist sehr, sehr fokussiert. Er ist wahrscheinlich der beste Musiker in der Band, zusammen mit Sami [Yli-Sirniö, Gitarre]. Die beiden sind wirklich klassisch ausgebildete Musiker. Er weiß alles über Harmonien. Er ist auch ein hervorragender Gitarrist“, schwärmte Petrozza.

HATE ÜBER ALLES maßgeblich aus der Feder von Leclercq

Mille erzählte, dass Leclercqs Beitritt der Band auf vielen Ebenen sehr geholfen hätte. „Es war eine der besten Entscheidungen, die ich je getroffen habe, ihn in die Band zu holen. Denn er ist auch ein sehr netter Kerl, mit dem man gerne zusammen ist. Darüber hinaus war er schon viele Jahre mit uns befreundet. Er bringt eine Menge positiver Energie in die Band, eine Menge Freude an der Musik. Er hat einen großartigen Sinn für Humor, was sehr wichtig ist.“

Auf die Frage, ob Leclercq am Songwriting-Prozess für Kreators 15. Studioalbum HATE ÜBER ALLES, das im Juni 2022 veröffentlicht wurde, beteiligt gewesen wäre, antwortete Petrozza: „Die meisten Songs wurden von ihm geschrieben. Aber an dem Song ‘Dying Planet’ haben wir zusammen gearbeitet. Und natürlich hat er mir auch geholfen, einige der Songs zu arrangieren. Er ist ein Teil des Teams. Und er hat auch die Demos produziert. Als wir im Studio waren, um mit der Band zu proben, hat er die Demoaufnahmen gemacht, und die klangen schon großartig.“

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Ehe zu viert

Mille bekräftigte, wie wichtig es ist, bei der Auswahl neuer Band-Mitglieder die zwischenmenschliche Harmonie zu wahren. „Man muss wirklich die richtige Person auswählen“, sagte er. „Eine Band ist wie eine Ehe mit vier Personen. Und wenn man die falsche Person auswählt, kann das die Stimmung in der Band ruinieren. Und das kann dann alles ruinieren, wirklich. Daher bin ich unglaublich froh, dass wir Fred gefunden haben. Wie ich schon sagte, war er ein Freund und ich wusste, dass er eine neue Herausforderung suchte. Es gab kein Vorspielenl für neue Bassisten. Ich rief Fred einfach an und fragte ihn, ob er mitmachen wolle, und das war’s.“

Selbstbewusst kann im Sinne aller behauptet werden, dass sich diese Aktion bereits mehrfach erwiesen und gelohnt hat.

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