Lamb Of God: Wiederholung der Geschichte

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Wie angepisst der neue Silberling wirklich ist, hört man an den bereits erschienenen Titeln ‘Nevermore’ und ‘Omens’. Auf dem gesamten Album zeigen sich die Groove-Helden äußerst harsch, unruhig und nachdenklich. Kurz nach der Veröffentlichung des ersten Stücks musste Randy Blythe bereits negative Kritik zu seinem Gesang erleben. „‘Nevermore’ fängt wirklich seltsam und aggressiv an, zudem gibt es einige verrückte Stellen.

Trotzdem ist es ein sehr gutes, hartes und knalliges Lamb Of God-Stück. Hier singe ich sogar ein bisschen klar, was natürlich einige Leute ziemlich verärgert hat. Das ist mir aber völlig egal, denn ich mache immer das, worauf ich Lust habe!“ Ende Juli präsentierten uns die Jungs den Titel-Track, der außerdem einen wichtigen Appell an die Zuhörer darstellt: „Wir Menschen neigen sowohl in unserem persönlichen Leben als auch in einem breiteren soziohistorischen Kontext dazu, uns in vielen Schlamasseln und unglücklichen Situationen wiederzufinden, weil wir nicht auf Dinge achten, die zuvor schon passiert sind.

Endlich daraus lernen

Wir hatten früher bereits groß angelegte Kriege, enorme wirtschaftliche Probleme und viele Plagen.“ Dem Hobby‑Fotografen nach ist das, was Menschen als Omen oder Vorahnung bezeichnen, in Wirklichkeit nur ein Ausdruck sich wiederholender historischer Muster, die im persönlichen Umfeld beachtet werden müssen. „Daher bedeutet ‘Omens’, dass wir auf Dinge achten sollen, die in unserem Leben und der Gesellschaft immer wieder passieren – besonders, wenn sie negativ sind. Wir müssen endlich daraus lernen, tun es aber nicht“, fügt er hinzu.

Welche großen Pläne es gibt, wie Art Cruz integriert wurde und wie sich Sänger Randy Blythe für Mutter Erde einsetzt, lest ihr in der METAL HAMMER-Oktoberausgabe 2022, erhältlich am Kiosk oder indem ihr das Heft bequem nach Hause bestellt. Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo!

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