Toggle menu

Metal Hammer

Search

Long Distance Calling: Intelligente Kunst

von
teilen
mailen
teilen

Der gläserne Mensch

Wir haben letztes Jahr ein Event musikalisch begleitet, bei dem Daniel Domscheit-Berg (deutscher Informatiker und ehemaliger WikiLeaks-Sprecher – Anm.d.A.) eine sehr interessante Keynote gehalten hat. Zudem leben wir in einer Zeit, in der die KI eine immer größere Rolle spielt und wir mit unseren Smartphones mittlerweile nahezu gläsern sind. Jedem ist es wohl schon mal passiert, dass er über ein bestimmtes Thema gesprochen hat, und kurz darauf wurde ihm die passende Werbung angezeigt. All diese Themen haben uns bei der konzeptionellen Umsetzung des Albums beschäftigt.

Empfehlungen der Redaktion
METAL HAMMER präsentiert: Long Distance Calling
MH: Das Album klingt sehr flächig und sphärisch. Welche waren eure klanglichen Vorbilder und Referenzen?

JR: Diesmal haben wir viel mehr mit Synthesizern und elektronischen Sounds gearbeitet. Ich denke, es klingt aber immer noch sehr organisch und warm. Das ist uns sehr wichtig. Wir versuchen, mit jedem Album auch eine Art Soundtrack zu kreieren. Soundtracks, die uns hierbei inspiriert haben, sind die von ‘Tron’ oder ‘Blade Runner’. Aus dem elektronischen Bereich mag ich gerne Künstler, die sich nicht auf ein Genre festlegen. Das fängt bei Bonobo und DJ Shadow an und geht bis Massive Attack und Tangerine Dream. Beim neuen Album muss man auch die frühen Phasen von Pink Floyd oder Alan Parsons nennen, und neuere Rock-Bands wie Muse.

Das komplette Interview mit Long Distance Calling-Schlagzeuger Janosch Rathmer findet ihr in der METAL HAMMER-Juliausgabe, erhältlich am Kiosk oder indem ihr das Heft per Mail bestellt. Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo!

Frank Thießies schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.


teilen
mailen
teilen
Long Distance Calling: Post Rock ohne Stimme

Das komplette Gear-Special mit Long Distance Calling findet ihr in der METAL HAMMER-Maiausgabe 2026, erhältlich am Kiosk oder indem ihr das Heft bequem nach Hause bestellt. Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo! Eine goldene Regel der zeitgenössischen Musik lautet: „It’s the singer, not the song“, was so viel bedeutet wie: Allein der Sänger entscheidet, ob ein Lied beim Hörer echte Emotionen auslöst. Die Komposition und ihre instrumentale Begleitung spielen demnach eine untergeordnete Rolle. Natürlich gibt es Ausnahmen, vor allem im Bereich von Klassik, Meditationsmusik oder auch bei Soundtracks. Aber in Rock, Pop, Metal, Punk und angrenzenden Genres hat der…
Weiterlesen
Zur Startseite