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Lordi: Finnland ist nicht mehr das „Land des Metal“

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Im Interview mit The Age Of Metal erklärt Lordi-Frontmann Mr. Lordi, dass Finnland nicht mehr uneingeschränkt das Land des Metal sein, bei dem auch im Radio Pop-Hits und Children Of Bodom-Songs direkt nebeneinander stünde. „Über Jahre war Finnland als das Land bekannt, wo du irgendein Mainstream-Radio anschalten konntest. Erst hörtest du Madonna oder Lady Gaga und als nächstes konnte Children Of Bodom gespielt werden. Und der nächste Song konnte Nightwish sein und dann könnte klassische Musik kommen. So war das Land. Jetzt ist es nicht mehr so. Alles ist Hip-Hop und beschissener R&B und Rap, die ganze Zeit. Das ist es, wie es jetzt ist. Es ist ein Zeichen der Zeit. Ich meine, Dinge verändern sich. Für mich als Old-School-Opa ist es nur einfach schwierig zu akzeptieren. Aber so ist es eben!”

Auch der mittlerweile elf Jahre zurückliegende Sieg beim Eurovision Song-Contest habe nicht viel daran geändert. „Vielleicht für eine kurze Zeit, ja, aber es ist jetzt fast elf Jahre her”, so der Musiker in Bezug auf die Frage, ob der Lordi-Sieg viel für die Rock-Szene getan habe. „Für eine kurze Phase – vielleicht ein bis anderhalb Jahre – gab es ein wenig mehr. Metal und Rock haben einen großen Schub in Finnland und Skandinavien erfahren, das ist definitiv so. Aber jetzt gibt es überall nur Hip-Hop und Rap. Es fühlt sich an, als ob Metal und Rock wieder in die marginalen Bereiche gedrängt worden ist.”

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Lordi: Verbote machen eine gute Liveshow immer schwieriger

Konzerte von Lordi sind vor allem optisch ein Highlight. Neben der aufwändig-auffälligen Kostümierung der Band-Mitglieder machen auch Bühnenbild und Show einiges her. An vielen Veranstaltungsorten gestaltet es sich inzwischen jedoch als schwierig, gestalterische Vorhaben komplett (oder auch nur ansatzweise) umsetzen zu können – sehr zum Bedauern von Mr. Lordi. Lohnenswert Im Podcast Music Matters With Darrell Craig Harris lässt sich der passionierte Sammler und Horror-Fan über die gegenwärtigen Einschränkungen einiger Veranstalter aus. „Ich war schon immer jemand, der nicht zu Konzerten geht, wenn es nichts zu sehen gibt, was sich lohnt“, erklärt Mr. Lordi. Ihm zufolge klinge beinahe jede Band…
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