Wie bereits im Sommer bekannt wurde, werkeln Megadeth an einem neuen Album. Ginge es nach Dave Mustaine, wären die Arbeiten schon weiter vorangeschritten.
Die letzte Megadeth-Platte THE SICK, THE DYING… AND THE DEAD! erschien 2022. Seither hat sich in Sachen Besetzung einiges getan. So ließ beispielsweise GitarrenneuzugangTeemu Mäntysaari(seit 2023 bei Megadeth) im August dieses Jahres durchsickern, dass „der Plan ist, das kommende Album nächstes Jahr fertigzustellen.“ Auch David Ellefsons Nachfolger am Bass, James LoMenzo, bestätigte zuvor: „Wir arbeiten gerade aktiv an neuer Musik.“
Nun meldete sich Band-Chef Dave Mustaine diesbezüglich zu Wort. In einem Chat auf X Spaces gab er ein Update zum aktuellen Stand der Dinge. Zuletzt sei er mit Ton-Ingenieur Chris Rakestraw alleine im Studio gewesen, während der Rest der Band offenbar bereits im Weihnachtsurlaub ist. Doch auch „Chris fährt in den Urlaub. Ich arbeite bis zur letzten Sekunde daran, so viel fertig zu bekommen, wie ich kann, bevor er abreist. Wir werden erst wieder anfangen, wenn er um den Neujahrstag herum zurückkehrt. Und dann sind es nur noch ein paar Wochen, bis alle ins Studio kommen.“
Nicht schnell genug?
Zwar sei Mustaine einerseits „begeistert“ vom neuen Material, andererseits auch ein wenig „frustriert, weil ich weiter sein möchte als jetzt. Aber das ist völlig in Ordnung.“ Es braucht eben alles seine Zeit und „wenn man Originalmusik schreibt, muss man immer mit dem ersten Schritt beginnen.“ Zudem leiste jeder „seinen Beitrag“, was „wirklich großartig“ sei.
Das Prozedere beschrieb schon Teemu Mäntysaari wie folgt: „Wir liefern Riffs, und dann hören wir sie uns gemeinsam an. Anschließend wählen wir Dinge aus, die gut zusammenpassen könnten.“ Meist ruhen die Ideen eine Weile, bevor sie nochmals in Augenschein genommen werden, wie auch Dave Mustaine erklärt: „Manchmal denkt man: ,Ich weiß nicht wirklich, ob dieses Riff so gut ist.‘ Dann kehrt man zurück, hört es sich an einem anderen Tag an, und sagt: ,Ja, das ist ziemlich cool.‘ Bis jetzt haben wir einige wirklich tolle Ideen, an denen wir arbeiten.“
An dieser Stelle findest du Inhalte aus Twitter
Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.
— Bestens informiert über dieses und alle weiteren wichtigen Themen im Metal bleibt ihr außerdem mit unserem Newsletter. Einmal pro Woche flattert euch übersichtlich sortiert ein Update ins Postfach. Einfach anmelden, damit euch auch sicher nichts entgeht.
David Ellefson: Nicht jede Band funktioniert als Demokratie
In Bands muss jemand den Ton angeben, sonst funktionieren sie nicht — zur Not eben ein einzelner Obermacker, findet David Ellefson.
David Ellefson findet, dass Musikgruppen eine Leitung brauchen. Irgendwer müsse die Richtung vorgeben -- und manchmal gehe dies auf demokratischem Weg. Diese Einschätzung gab der ehemalige Megadeth- und derzeitige Dieth- sowie Kings Of Thrash-Bassist im Interview mit The Good The Band & The Ugly zu Protokoll. Häuptlinge gefragt Zunächst ging es darum, wie Bands ihren Gewinn untereinander aufteilen. Manchmal bekommt jedes Mitglied gleich viel -- unabhängig davon, ob es einen Haupt-Songwriter gibt oder jeder zum Songwriting beiträgt. "Bands starten für gewöhnlich auf diese Art", ordnet David Ellefson ein. "Sie hören aber nicht immer so auf. Vertraut mir, ich weiß Bescheid. Das…