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Megadeth wollen aufhören, bevor Mustaine nicht mehr kann

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Megadeth haben vor wenigen Wochen mit ihrem Band-betitelten Album ihr vermutlich letztes Werk veröffentlicht (hier Review lesen). Bevor die Thrash Metal-Legenden von dannen ziehen, stellt Mastermind Dave Mustaine noch eine letzte Welttournee in Aussicht, die mehrere Jahre umfassen soll. Außerdem erklärt er, warum die Zeit zum Aufhören drängt. Er wolle nur so lange auf der Bühne stehen, wie sein Körper noch Liveshows durchhält, so der Musiker.

Megadeth auf den letzten Metern

Dave Mustaine wird und wurde in den letzten Jahren von etlichen gesundheitlichen Problemen geplagt. So leidet er unter anderem an Dupuytren‑Kontraktur – einer Erkrankung des Bindegewebes in der Handfläche, bei der Finger zunehmend dauerhaft gebeugt werden und sich nicht mehr vollständig strecken lassen. Dazu kommen einen steifer Nacken und Bandscheibenvorfälle. 2019 ist Mustaine zudem an Kehlkopfkrebs erkrankt; seit einer anschließenden Chemotherapie gilt er als krebsfrei. Doch das Alter mache dem 64-Jährigen insgesamt zunehmend zu schaffen, sagt er. Deshalb wolle er den Zeitpunkt seines Bühnenabschieds selbst wählen, bevor sein Körper dies für ihn übernimmt.

„Ich höre nicht auf, bevor es nicht mehr geht“, sagte Mustaine im Interview mit Primordial Radio. „Und ich weiß nicht, wie lange diese Krankheit fortschreiten wird. Mein kleiner Finger und ein weiterer auf einer Seite sind taub. Mein rechter Daumen ist ebenfalls taub. Das kommt alles von meinem Halswirbelbruch und der anschließenden Versteifung, weil ich ein Metallteil im Hals habe, das mit Schrauben zwei Wirbel zusammenhält. Dadurch habe ich Taubheitsgefühle in der Hand.“

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Auf die Frage, ob Mustaine eine Operation zur Behebung des Problems in Erwägung gezogen habe oder dies immer noch tue, antwortete er: „Ich warte damit, bis ich bereit bin, es zu versuchen. Denn wenn ich es jetzt tue, wo ich zu 95 Prozent wieder fit bin, und diese Operation mich zurückwirft, wäre das im Nachhinein betrachtet eine schlechte Entscheidung. Warte ich allerdings, bis meine Hände Probleme bereiten, und tue es erst dann, habe ich in der Zwischenzeit überall getourt, mich von allen verabschiedet und nichts ungesagt oder unvollendet gelassen.“


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