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Metal-Festival in Georgien von christlichen Hardlinern gestürmt

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Auf einem Festival in der georgischen Hauptstadt Tiflis stürmten eine halbe Stunde nach Beginn radikale Christen das Gelände des Tbilisi JAM Fest. Laut der ukrainischen Band Jinjer hetzten die Priester eines nahen Klosters einen Mob von Hardlinern auf Bands und Besucher.

Berichten des Festival-Veranstalters Vladimir Unanyants zufolge, wurde er hart angegangen und ihm und seinen Mitarbeitern wurde der absurde Vorwurf gemacht, eine Sex-Orgie organisieren zu wollen. Den Besitzer des Ladens, in dem das Tbilisi JAM Fest stattfinden sollte, wurde anscheinend auch angegangen oder fürchtete Ausschreitungen. Er schaltete den Strom ab und das Festival war so bereits nach einer halben Stunde beendet.

Seht im Video Szenen der Vorfälle bei dem georgischen Festival:

Laut einer georgischen Zeitung, erschien die Polizei nach kurzer Zeit und konnte den christlichen Mob dazu bewegen, das Gelände wieder zu verlassen. Trotzdem durfte danach das Festival nicht mehr an diesem Ort stattfinden. Die Veranstalter mussten eine Ausweichmöglichkeit finden, um das Festival weiterführen zu können.

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Trotzdem fühlt es sich für die Beteiligten so an, als hätten die Extremisten gewonnen. So zeigte sich die Band Jinjer auf ihrem Facebook-Profil bestürzt darüber, dass die religiösen Fanatiker ihren Willen durchsetzen konnten – und das alles obwohl die Organisatoren des Tbilisi JAM Fest alle Genehmigungen und Auflagen für die Veranstaltung erfüllt hatten und damit im Recht waren.

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