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Metal im TV: Life Of Agony & Prong im WDR zu sehen

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Wer nach diesem Wochenende noch nicht genug Live-Musik erlebt hat (es steigt unter anderem das METAL HAMMER PARADISE am Weissenhäuser Strand), kann wahlweise das Weekend mit Metal im TV ausklingen lassen oder damit schon einmal die neue Woche lautstark einläuten — je nach Perspektive. So zeigt der WDR in der Nacht von Sonntag auf Montag drei Gigs von Life Of Agony und Prong.

Zwei Festival-Highlights

Den Anfang machen gleich zwei Konzerte der Formation um Sänger Keith Caputo, welcher sich ab 2011 lange Jahre als Frau identifizierte und sich währenddessen Mina nannte. Seit November 2024 nennt sich Caputo allerdings wieder Keith. Die beiden Shows im WDR stammen noch aus der Zeit vor seiner Transgenderphase. So gibt es am Montag, den 1. Dezember 2025 früh um 2.45 Uhr den Life Of Agony-Auftritt vom 3. Juni 2005 bei Rock am Ring zu sehen. Des Weiteren folgt direkt im Anschluss um 3.20 Uhr die Performance vom 23. August 2009 beim Area4 Festival in Lüdinghausen.

Life Of Agony stehen für Alternative Metal, der als eine Melange aus Alternative Rock, (Post-)Grunge, Hard Rock, Heavy Metal und Hardcore Punk daherkommt. Laut eigenen Angaben wurden die Band-Mitglieder von solch illustren Bands wie Radiohead, Metallica, Pink Floyd, Led Zeppelin, Stone Temple Pilots, Black Sabbath oder Social Distortion inspiriert. Zu den wichtigsten Longplayern des Quartetts zählen das Debütalbum RIVER RUNS RED aus dem Jahr 1993 sowie SOUL SEARCHING SUN von 1997.

Umtriebiger Bandchef

Doch damit nicht genug Metal im TV: Der WDR hat anschließend noch Prong in petto. Um 4.05 Uhr, wenn schon fast die Sonne wieder aufgeht, gibt es die Darbietung vom 12. August 2023 aus dem Gebäude 9 in Köln zu sehen. „Prong kamen 1986 in New York zusammen, wo sie stark von der lokalen Hardcore-Szene geprägt wurden“, informiert der Westdeutsche Rundfunk über die Band. „Sänger und Gitarrist Tommy Victor war damals Ton-Ingenieur im legendären Club CBGB’s. Nach zwei unabhängigen Releases, die wegen ihres extrem rauen und rohen Sounds auffielen, wurde 1989 das Majorlabel Epic Records auf Prong aufmerksam und signte die Band.

1990 und 1991 brachten Prong die Alben BEG TO DIFFER und PROVE YOU WRONG heraus, die beide für viel Aufsehen bei Fans und Kritik sorgten. 1994 erschien das ebenfalls sehr erfolgreiche CLEANSING mit der bekannten Single ‘Snap Your Fingers, Snap Your Neck’. Nach dem Folgealbum RUDE AWAKENING (1996) gab es tatsächlich ein böses Erwachen: 1997 löste Sänger und Gitarrist Tommy Victor die Band auf und belebte sie 2002 mit neuer Besetzung. Zwischen 1998 und 2005 spielte Victor auch für Glenn Danzig, im Anschluss auch zwei Jahre für Ministry.

Es muss grooven

Mit ihren Alben konnten Prong seit 2002 nicht mehr ganz an ihre großen Erfolge in den Neunzigern anknüpfen und es gab zahlreiche Besetzungswechsel. Prong waren jedoch mit Unterbrechungen fast durchgehend aktiv, und die einzelnen Mitglieder kollaborierten immer wieder mit anderen Bands. Der Sound von Prong ist sehr eigenständig und wurde mal als Groove Metal, mal als Industrial Metal oder Crossover Thrash bezeichnet. Prong beeinflussten Bands wie Korn, Demon Hunter, Nine Inch Nails, Pantera oder White Zombie.“


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Lothar Gerber schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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