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Mille Petrozza von Kreator: „Wir sollten vor niemandem Angst haben“

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Der französische YouTube-Kanal „DukeTV“ hat ein neues Interview mit Mille Petrozza von Kreator veröffentlicht. Dort spricht der sympathische Frontmann über Angst und Terrorismus.

So wurde er unter anderem gefragt, welche Rolle Terror beim neuen Album GODS OF VIOLENCE spielt:

Terrorismus heutzutage, so wie wir ihn im Bataclan gesehen haben, ist einfach willkürlich. Er ist bis in die subkulturelle Welt hineingedrungen, wo er überhaupt nichts zu suchen hat. Diese Menschen sind noch nicht einmal Terroristen, in meinen Augen sind sie einfach verrückt. Man weiß deshalb nie, was als Nächstes passiert. Aber ich denke, man sollte vor niemandem Angst haben – weder vor Terroristen, noch vor dem, was in der weltweiten Politik passiert. Wir sollten das Leben solange genießen, wie wir es noch haben. Und das ist die Botschaft des Albums, sofern es denn überhaupt eine hat.

„Man hinterfragt sich ständig“

Kreator wurden 1982 in Essen gegründet und gelten nicht nur als Urgestein des deutschen Thrash-Metals, die Band ist nun auch schon seit mehr als 30 Jahren im Geschäft. Zu der Frage, wie man da noch relevant bleibt, antwortet Mille:

Es ist sehr schwer, noch relevant zu bleiben, wenn man schon 13 Alben aufgenommen hat. Der Trick liegt darin, sich ständig selbst zu hinterfragen. Ist es wirklich nötig, noch ein Album zu machen oder haben wir schon alles gesagt? Und als ich die Songs für GODS OF VIOLENCE aufgenommen habe, fragte ich mich genau diese Sachen. Und manchmal fühle ich mich sehr verunsichert. Wenn ich Riffs schreibe, stelle ich mir die Frage, ob ich mich wiederhole, ob sie gut genug oder stark genug sind. Aber während des Aufnahmeprozesses gewinnt man an Selbstbewusstsein.

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