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Motörhead-Review: OVERNIGHT SENSATION (1996)

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Anstatt sich nach einem neuen Gitarristen umzusehen, wollte Phil Campbell den Beweis antreten, dass er allein gegen die „feindliche“ Sound-Wand von Lemmy angehen kann. Live gelang das nicht nur nach Meinung von Lemmy überaus eindrucksvoll, und auch auf dem folgenden Album OVERNIGHT SENSATION bietet die Gitarre selbstbewusst dem Bass die Stirn. Motörhead zeigen nun vermehrt ihre Metal-Zähne. Die grundlegenden Riffs des Openers ‘Civil War’, das Accept-artige ‘I Don’t Believe A Word’, das bärbeißige ‘Eat The Gun’ sowie die harsche Doublebass-Attacke ‘Them Not Me’ besitzen einen sehr deutlichen Bezug zur härteren Szene.

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„Howard Benson wurde bei dieser Produktion von Duane Baron unterstützt“, erinnert sich Lemmy an den gemeinsamen Studioaufenthalt mit dem Mann, der auch auf Ozzy Osbournes NO MORE TEARS und Dream Theaters AWAKE mitgewirkt hatte. „Duane war in Ordnung. Man merkte, dass er Gitarren mag.“ Anstelle einer Radioballade bieten Motörhead ihren Fans als Abschluss von OVERNIGHT SENSATION die cool rockende und schwingende Akustik-Blues-Nummer ‘Listen To Your Heart’ an. Die richtig großen Hits sucht man auf diesem Album vergebens, aber zumindest läutete diese Scheibe die klanglich härtere Ära von Motörhead ein, mit der sich die Band bis heute bestens über Wasser und Whiskey hält.

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Motörhead-Review: 1916 (1991)

*** MOTÖRHEAD-Wochen bei METAL HAMMER! Wir feiern 40 Jahre ACE OF SPADES mit vier einzigartigen Picture Discs: Sichert euch jetzt die einzigartigen 7“-Vinyle, exklusiv mit dem Magazin unter www.metal-hammer.de/motorhead! ***  Das Kriegsthema war bei Motörhead nichts wirklich Neues. Andersartig war hingegen, dass Motörhead endlich mal mit einem vernünftigen Budget für den Studiotermin ausgestattet waren. Und das hört man dieser Produktion deutlich an. Zu jenem Zeitpunkt war 1916 das mit Abstand "glatteste" Werk und überraschte zudem mit einigen musikalischen Wendungen, die man als Anhänger (oder Kritiker) der Band nicht wirklich erwartet hatte – allem voran der Schmachtfetzen ‘Love Me Forever’, die…
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