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Nick Barker wartet immer noch auf Nierentransplantation

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Nick Barker ist einer der gefragtesten Schlagzeuger im Extreme Metal. Er trommelte unter anderem für Dimmu Borgir, Cradle Of Filth, Brujeria und Shining, Twilight Of The Gods und einige mehr. Vor nunmehr zwei Jahren hatte das Tourneeleben jedoch ein Ende. Seitdem nimmt etwas anderes seine Zeit vollends in Anspruch: Dialyse. Noch immer wartet der 52-Jährige darauf, eine neue Niere zu bekommen, wie er im Pod Scum-Podcast erzählt.

Dialyse statt Tour

Vor der Diagnose Nierenversagen war der Musiker ständig unterwegs. Inzwischen ist er „dreimal pro Woche für jeweils vier Stunden an der Dialyse“. Dies bestimme sein Leben großteils. Zwar sei er „von einem Extrem ins andere gefallen“, jedoch wisse er nun zu schätzen, wie gut er es damals hatte. „Mir wird klar, wie sehr ich all das für selbstverständlich gehalten habe.“

Im Januar gab er im Interview mit Earth House an: „Anstatt jeden Monat in der Welt herumzureisen, bin ich dazu übergegangen, zu Hause festzusitzen. Es hat etwa sechs Monate gedauert, bis ich mich damit abgefunden habe, weil ich mich wie im Gefängnis fühlte.“ Der Drummer fuhr fort, dass er es wirklich vermisse, „dazu in der Lage zu sein, zu reisen oder auf Tour zu gehen. Wenn es das ist, was man sein ganzes Erwachsenenleben lang gemacht hat und dann plötzlich damit aufhört, ist das ein ziemlicher Headfuck.“ 

Seinen aktuellen Gesundheitszustand erläutert Barker wie folgt: „Ich leide derzeit unter chronischem Nierenversagen im fünften Stadium, also vollständigem Nierenversagen. Seit Januar 2023 bin ich an der Dialyse, Hämodialyse, und wurde hier in Vancouver für eine Transplantation zugelassen. Ich habe alle Voruntersuchungen absolviert und alle Tests bestanden.“ Er müsse jedoch auch noch mindestens zehn Kilogramm abnehmen, um für die Operation bereit zu sein.

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Auf die Frage, wie lange er glaubt, noch auf die Transplantation warten zu müssen, antwortet er: „Ich stehe auf einer Warteliste. Vielleicht bekomme ich einen Anruf, nachdem wir gesprochen haben. Es könnte aber auch nächstes Jahr sein. Es ist wirklich ein Geduldsspiel. Auch wenn es krass klingt: Ich muss einfach warten, bis jemand stirbt.“ Unterdessen vertreibt er sich, so oft es ihm möglich ist, die Zeit mit dem, was er am besten kann: Schlagzeugspielen.


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Heidi Skrobanski schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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