Slipknot-DJ Sid Wilson erinnert sich in einem Interview mit dem YouTube-Kanal Get On The Bus an den 2021 verstorbenen Joey Jordison und lobt das Vermächtnis des ehemaligen und langjährigen Drummers von Slipknot.
Sid Wilson macht deutlich, dass ihre Freundschaft auch nach Jordisons Trennung von Slipknot bestehen blieb. „Er war damals nicht mehr in der Band… Ich war immer noch mit Joey befreundet und habe unsere Freundschaft immer aufrechterhalten. Ich mag den Kerl sehr“, so Wilson.
Im Hinblick auf Joey Jordisons Tod zeigt sich Wilson nachdenklich und betont, wie schwer es sei, solche Verluste wirklich zu begreifen: „Ja, das ist alles andere als einfach. Das Leben ist hart. Entweder man hat Nerven aus Stahl oder nicht. Und selbst von den Stärksten fordert es irgendwann einen Tribut ein.“
Lobeshymnen für Jordison und Casagrande
Als Gründungsmitglied prägte Joey Jordisons Schlagzeugspiel den Sound von Slipknot – und das nachhaltig bis heute: „Ich sage es mal so: Joey war der Beste, der das je gemacht hat. Ohne Zweifel“, lobt Wilson seinen verstorbenen Freund.
Jordison war dafür bekannt, jegliche Songs nach dem ersten Hören nahezu perfekt nachspielen zu können. Dabei erinnert er sich an eine der legendärsten Geschichten aus der Metal-Szene: „Lars Ulrich hat es einmal nicht zu einem Metallica-Konzert geschafft. Wir spielten damals mit Metallica zusammen. Joey ging auf die Bühne und spielte das Set für ihn.“
Außerdem spricht Wilson über die Gegenwart der Band und lobt Eloy Casagrande als frischen Impuls für Slipknot.
Jordisons Ausstieg im Jahr 2013 blieb lange ungeklärt, bevor bekannt wurde, dass er an einer neurologischen Erkrankung litt. Sänger Corey Taylor bezeichnete die Trennung rückblickend als eine der schwierigsten Entscheidungen in der Band.
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