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Ozzy Osbourne soll „Freeman of Birmingham” werden

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Im Januar 2020 sprach Ozzy Osbourne erstmals öffentlich über seine Parkinson-Diagnose. Ebenfalls betroffen von der unheilbaren neurologischen Erkrankung ist Supriya Kumar „Paul” Sinha. In Großbritannien ist Sinha vor allem als TV-Persönlichkeit bekannt. Jedoch war er vor dieser Karriere Allgemeinmediziner. Nun unterstützt Sinha eine Kampagne, die Ozzy die höchste Auszeichnung seiner Heimat verleihen soll.

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In Birmingham gibt es die sogenannte „Freedom of the City“. Dies ist „eine Auszeichnung, die ein Gemeinderat beispielsweise einer Person (Zivilperson) oder einer Militäreinheit in Anerkennung ihrer außergewöhnlichen Verdienste um die Stadt verleiht. Sie ist eine unserer ältesten erhaltenen traditionellen Zeremonien“, heißt es auf der offiziellen Homepage.

Eine große Botschaft

Indem Sinha die Kampagne unterstützt, möchte er andere „Parkinson-Kämpfer“ dazu inspirieren, ihr Leben weiterhin in der Öffentlichkeit zu führen. In seiner Rede meint er: „Ozzy Osbourne ist eine Legende; daran führt kein Weg vorbei. Wenn irgendjemand die Freedom of Birmingham erhalten soll, dann könnte er es genauso gut sein, weil er schon so lange in der Szene ist. Als Parkinson-Kämpfer bin ich voreingenommen. Es wäre jedoch eine großartige Botschaft, den Menschen zu zeigen, dass das Leben weitergeht.“

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Wenn von Menschen berichtet wird, dass sie eine Krankheit haben, wird häufig von „leiden“ gesprochen. Doch Paul Sinha fordert ein Umdenken in der von den Medien verwendeten Terminologie. „Menschen mit Parkinson durchlaufen alle eine individuelle Reise und können auf unterschiedliche Weise beschrieben werden. Aber ich denke nicht, dass wir unbedingt als ,leidend‘ bezeichnet werden sollten, weil wir der Welt unbedingt beweisen wollen, dass wir damit leben anstatt zu leiden.“

Bedeutend

Ins Leben gerufen wurde die Kampagne von Brian Hughes, dem Vorsitzenden von Westside BID – jene Firma, die für die Black Sabbath-Bank in Birmingham verantwortlich ist. Hughes ist hocherfreut und erklärt: „Es ist großartig, dass unsere Kampagne von Paul Sinha so relevante und wohlüberlegte Unterstützung erhalten hat, die hoffentlich dazu beitragen wird, dass sich der Rat in naher Zukunft mit dieser Angelegenheit befasst.“

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Heidi Skrobanski schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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