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Ozzy Osbourne: KI-gestützter Avatar in Entwicklung

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Die Osbournes kommen mal wieder mit einer fragwürdigen Aktion um die Ecke. Fragwürdig deshalb, weil sich stets ein bitterer Beigeschmack einstellt, da selbst aus dem Tod von Ozzy Osbourne noch Kapital geschlagen wird. Zu den geplanten Projekten gehören unter anderem ein Biopic, dass Ozzys Leben und Karriere beleuchten soll, sowie die Rückkehr des Ozzfest nächstes Jahr. Die neueste Idee der Familie Osbourne: Ein digitaler Avatar des legendären Black Sabbath-Frontmanns.

Gespräche mit den Toten

Laut License Global gaben die Osbournes auf der Licensing Expo 2026 in Las Vegas bekannt, eine Partnerschaft mit einem Unternehmen namens Hyperreal eingegangen zu sein. Hyperreal ist ein Unternehmen, das sich selbst als „Ermöglicher von Eigentum, Kontrolle, Performance und Monetarisierung von Identitäten über digitale Ökosysteme hinweg“ beschreibt. Kurz: Sie erschaffen KI-gestützte Avatare.

Somit konnten beispielsweise Besucher bei der Comic Con 2025 für 15 US-Dollar ein Gespräch mit der verstorbenen Comic-Legende Stan Lee führen. Das Hologram reagierte mit scheinbar präzisen, KI-generierten Antworten, die in Lees vertrauter Stimme vorgetragen wurden. Dies soll künftig auch mit dem „Prince Of Darkness“ möglich sein.

Ein digitaler Ozzy

Dessen Sohn Jack bezeichnet das Vorhaben als „die digitale DNS von Ozzy Osbourne“. Jack Osbourne fügt hinzu: „Es ist schon ein wenig beängstigend, wie verblüffend genau das eigentlich ist. Er wird digital als er selbst existieren – und zwar so lange, wie es Computer gibt. Die Technologie hat inzwischen solche Fortschritte gemacht, dass es fast schon nach dem ‚Drag-and-Drop‘-Prinzip funktioniert. Man könnte eine Vorlage für einen Werbespot drehen … buchstäblich per Texteingabe festlegen, was der digitale Ozzy in diesem Spot tun soll, und es dann einfach einfügen. So simpel ist das mittlerweile.“

„Die Möglichkeiten, die sich damit eröffnen, sind schlichtweg endlos“, fügt Witwe Sharon hinzu. „Man kann Ozzy alles fragen, und er wird einem mit seiner eigenen Stimme antworten – und die Antworten werden genau das sein, was Ozzy gesagt hätte. Wir werden es um die ganze Welt bringen. Die Leute können so mit ihm sprechen, und er wird ihnen antworten.“


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Heidi Skrobanski schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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Black Sabbath-Aufnahmen: Sharon einigt sich mit 1. Manager

Letzten Herbst war bekanntgeworden, dass Sharon Osbourne rechtlich gegen Jim Simpson, den ersten Manager von Black Sabbath, vorgeht. Simpson hatte sich um das Quartett gekümmert, als Ozzy Osbourne, Tony Iommi, Geezer Butler und Bill Ward noch unter den Namen Earth firmierten. Über all die Jahre hatte Jim Demoaufnahmen aufgehoben, die die Musiker 1969 eingespielt hatten, und die er im Alleingang als EARTH: THE LEGENDARY LOST TAPES veröffentlichen wollte. Sharon hatte ihrerseits etwas dagegen — doch nun haben sich beide Parteien geeinigt. Wieder zu Hause Dies gab die Ozzy-Witwe in der jüngsten Folge des familieneigenen Podcasts The Osbournes zu Protokoll. "Wir haben uns…
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