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Paul Di’Anno: Mikael Åkerfeldt (Opeth) zollt Tribut

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Der ehemalige Iron Maiden-Frontmann Paul Di’Anno ist zwar schon am 21. Oktober 2024 verstorben, aber dennoch wollte es sich Opeth-Mastermind Mikael Åkerfeldt nicht nehmen lassen, der Heavy Metal-Ikone verspätet die Ehre zu erweisen. „Ich weiß: Dieser Nachruf kommt ein bisschen zu spät“, schreibt der Schwede eingangs.

Sanft gewinnt

„Doch ich habe seit dem Tag, an dem er starb, darüber nachgedacht, ihm Tribut zu zollen. Sein Einfluss auf die Metal-Musik und Opeth kann nicht heruntergespielt werden. Ich erinnere mich an ein lebendiges Gespräch mit meinem Kumpel Jonas Renkse, in dem wir fast darüber stritten, wer der bessere Sänger für Iron Maiden ist. […] Jonas beharrte darauf, dass Paul Di’Anno der beste Sänger war und nicht Bruce Dickinson. ‚Warum?‘, fragte ich. Was den Leistungsnachweis betrifft, hat Bruce viel mehr tolle Alben gemacht, während Paul ’nur‘ zwei Platten abgeliefert hat. Wie großartig sie auch sind, Bruce hatte einfach eine längere Karriere mit Iron Maiden.

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Jonas entgegnete hierauf: ‚Seine sanfte Stimme!‘ Da verstand ich es! Während Bruce die ‚Luftschutzsirene‘ ist, hatte Paul eine sensiblere Seite in seiner Stimme, wenn sie gebraucht wurde. Lieder wie ‘Prodigal Son’ oder ‘Remember Tomorrow’ (wovon wir ein ziemlich furchtbares Cover gemacht haben) sind tolle Beispiele dieser wunderschönen Seite der ansonsten knurrenden und selbstbewussten Stimme von Paul. Zudem ist KILLERS eines der besten ‚Faust-ins-Gesicht‘-Heavy Metal-Alben, die jemals rauskamen. […] Ich habe Paul nie getroffen, doch er stand einmal am Flughafen vor mir in der Schlange. Aber da hatte ich zu viel Respekt, um hallo zu sagen.“ 

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Lothar Gerber schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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Paul Di’Anno: Dokumentarfilm soll 2026 erscheinen

Am 21. Oktober jährte sich der Todestag von Paul Di’Anno zum ersten Mal. Der frühere Iron Maiden-Frontmann verstarb mit 66 Jahren in seinem Zuhause in Salisbury an einem Herzstillstand. 2023 gab Di’Anno selbst noch bekannt, gemeinsam mit Wes Orshoski (‘Lemmy’, 2010) an einem autobiografischen Dokumentarfilm zu arbeiten. Dieser soll kommendes Jahr veröffentlicht werden. Der richtige Zeitpunkt Kurz nach Paul Di’Annos Tod teilte Orshoski über die Sozialen Medien mit: „Meine Hoffnung ist, dass der Film seine Premiere bei Film-Festivals Anfang 2025 feiert.“ Leider kam es bislang nicht dazu. Anlässlich des ersten Todestags meldet sich der Filmemacher erneut zu Wort. Begleitet von…
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