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Power Trip: Riley Gales Familie wusste nichts von Reunion

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Überraschende Reunion von Power Trip in Texas

Nach dem tragischen Tod von Frontmann Riley Gale im Jahr 2020 war es erst einmal recht still um die verbliebenen Mitglieder der Thrash Metal-Band Power Trip. Nun stieg jedoch Gitarrist Blake Ibanez vor kurzem in der Band Fugitive ein.

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Power Trip-Sänger Riley Gale gestorben

Vor deren Show am Freitag, den 1. Dezember in Texas kündigten sie im Vorfeld einen Special Guest an, der sich als keine Geringeren als die ehemaligen Band-Kollegen des Gitarristen herausstellten. Dies war das erste Mal, dass alle lebenden Mitglieder der Band seit dem Tod von Gale auf einer Konzertbühne standen. Zusammen mit dem Fugitive-Frontmann Seth Gilmore spielte die Band anschließend Power Trip-Banger wie ‘Executioners Tax’ oder ‘Hornet’s Nest’. Ein wahres Fest für die Fans der Kultkapelle.

Riley Gale hatte genaue Vorstellungen von einer Reunion

Allerdings eher weniger für die Hinterbliebenen von Riley Gale, die davon anscheinend keine Ahnung hatten. In dem veröffentlichten Statement enthüllte die Familie Gale, dass sie nicht über den Gig informiert worden war und gerne ein Mitspracherecht gehabt hätten. Denn anscheinend hatte der verstorbene Sänger „sehr spezifische Anforderungen“ dafür, wie er sich eine Reunion nach seinem Tod vorstellen würde.

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Power Trip: Riley Gale Stiftung gegründet

So hätte das Reunion-Konzert in Dallas und nicht in Austin stattfinden sollen – dem Ort, an dem Power Trip gegründet wurden und wo sich Riley Gale aktiv an der Entwicklung der Metal-Szene beteiligte. Außerdem verdeutlichten die Hinterbliebenen in ihrem Statement, dass man die Riley Gale Memorial Foundation hätte miteinbeziehen sollen. Die ist eine gemeinnützige Organisation, die junge Bands unterstützt. Ganz in Gales Willen. Gleichzeitig warben sie aber auch für ein Tribute-Konzert, das von ihnen selbst veranstaltet wird.

Es wäre sicher besser gewesen, Gales Familie einzuweihen. Und vor allem, Gales eigene Wünsche in Bezug auf eine Reunion zu beachten. Andererseits war es auch einfach schön, die großartigen Songs der Band mal wieder live zu sehen.

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