Während Skid Row noch auf der Suche nach einem Nachfolger für Erik Grönwall am Mikrofon suchen, macht Bassist Rachel Bolan derweil sein eigenes Ding. Das Ergebnis ist ein Album mit dem Titel GARGOYLE OF THE GARDEN STATE. Das Licht der Welt erblicken soll das gute Stück am 12. Juni via earMUSIC.
Ganz allein hat Bolan daran nicht gearbeitet. Seine Skid Row-Kollegen Dave „Snake“ Sabo, Scotti Hill und Rob Hammersmith haben Hilfestellung geleistet. Obendrein sind Gastbeiträge von Corey Taylor (Slipknot, Stone Sour), Nuno Bettencourt (Extreme), Damon Johnson (Lynyrd Skynyrd, Black Star Riders), Steve Conte (New York Dolls) und Danko Jones vertreten. Letzterer ist in der ersten Single-Auskopplung ‘At War With Myself’ zu hören und zu sehen.
Unter Freunden
„Es war unglaublich, mit so vielen meiner talentierten Freunde zusammenzuarbeiten – eine Erfahrung, die ich jedem zumindest einmal im Leben wünsche“, erklärt Rachel Bolan. „Zugleich ist GARGOYLE OF THE GARDEN STATE kein Projekt, es ist ein Teil meiner Seele. Wie ich es weiß, wann Ernsthaftigkeit gefragt ist und wo die Party steigt.“ Laut Pressemitteilung ist die Platte ein „mutiges, zutiefst persönliches Debüt, das in der Entschlossenheit, der Haltung und dem Erzählgeist seiner Kindheit in New Jersey verwurzelt ist.“
Als Produzent fungierte Nick Raskulinecz, der unter anderem mit Foo Fighters, Evanescence, Rush und vielen anderen Größen zusammengearbeitet hat. Auch hat er das letzte Skid Row-Album THE GANG’S ALL HERE (2022) produziert. Über die Zusammenarbeit sagte Bolan kürzlich im Rockstrap-Podcast: „Die Dynamik war ganz anders, weil er sich einfach nur mit mir abgesprochen hat. Dadurch ging alles viel schneller. Nichts musste erst vom Komitee abgesegnet werden und so ein Kram. Es war echt cool.“
Neben zehn eigenen Nummern enthält das Album auch eine eigene Interpretation von Oasis’ ‘Rock And Roll Star’. Laut eigenen Angaben hörte Rachel Bolan den Song im Radio. Plötzlich habe er sich gedacht: „Ich werde das komplett verändern – nicht die Akkordfolge oder den Text oder so, aber die Stimmung.“ Wie das Resultat klingt, bleibt vorerst abzuwarten.
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