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Rammstein: Till Lindemann geht rechtlich gegen Berichterstattung vor

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Die Rechtsanwaltskanzlei Schertz & Bergmann vertritt Rammstein-Frontmann Till Lindemann ab sofort in „äußerungs- und presserechtlichen Angelegenheiten“ wie es in einem offiziellen Schreiben heißt. Der Sänger äußert sich damit auch indirekt zu den gegen ihn erhobenen Vorwürfen.

Rechtliche Konsequenzen?

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In dem von der Kanzlei verfassten Schreiben wird auf die aktuellen Vorwürfe gegen Till Lindemann eingegangen, die derzeit im Umlauf sind. In den Sozialen Medien beschuldigten mehrere Frauen den Sänger, diese mit K.O.-Tropfen oder Alkohol betäubt zu haben, um ihm zu ermöglichen, sexuelle Handlungen an besagten Personen vorzunehmen, so heißt es. „Diese Vorwürfe sind ausnahmslos unwahr“, erklärte die Kanzlei bezüglich dieser Behauptungen. Die Konsequenz: „Wir werden wegen sämtlicher Anschuldigungen dieser Art umgehend rechtliche Schritte gegen die einzelnen Personen einleiten.“

Außerdem haben diese Vorwürfe dazu geführt, dass es zu einer unzulässigen Verdachtsberichterstattung in diversen Medien gekommen sei. „So wurde nicht nur versäumt, hinreichend Beweistatsachen zu recherchieren und zusammenzutragen, sondern zudem auch gegen die Vorgabe verstoßen, ausgewogen und objektiv zu berichten“, so das Statement von Schertz & Bergmann. Man habe Till Lindemann in „fast allen Fällen“ unzulässigerweise vorverurteilt. Zudem sei es mehrfach vorgekommen, dass keine Stellungnahme des Sängers eingeholt worden sei. Die Kanzlei kündigte an, gegen die Berichterstattungen bezüglich Rammstein rechtlich vorzugehen zu wollen, sofern man einen Verstoß gegen die Grundsätze der Verdachtsberichterstattung erkenne.

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