Kritik zu A Life Divided The Great Escape

A Life Divided The Great Escape

Modern Rock, AFM/Soulfood 13 Songs / 52:41 Min.

4.0/ 7
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Foto: METAL HAMMER

Das letzte A Life Divided-Album PASSENGER gehörte 2011 zu meinen geschätztesten Entdeckungen: Der elektronisch rockende Mix aus Stabbing Westward, Oomph! und Depeche Mode begleitet mich bis heute durch das Leben und den MP3-Player. Umso gespannter war ich auf den Nachfolger – und bin ein wenig ernüchtert. Stilistisch hat sich eigentlich nichts Grundlegendes getan, doch die Geretsrieder lassen in diversen Kategorien Federn: weniger Hits, weniger Atmosphäre, weniger Variation.

A Life Divided setzen diesmal zwar auf einen organischeren Sound und groovendere Lieder, dabei bleibt aber leider ein Großteil der Atmosphäre des Vorgängers auf der Strecke. Und mit dem Schwenk in Richtung Tanzfläche verlieren A Life Divided an Charisma. Auch die Melodielinien besitzen nicht mehr den absoluten Zugriff, wobei Frontmann Jürgen Plangger immer noch einen exzellenten Job am Mikro verrichtet. Die emotionalen Höhen und Tiefen nimmt man ihm zu jeder Sekunde ab. Schade, dass die Musik von THE GREAT ESCAPE diese Erlebniswelten nicht in ähnlicher Punktgröße nachzuzeichnen vermag.


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