Toggle menu

Metal Hammer

Search

Abinchova Wegweiser

Melodic Death Metal, Saol/H'ART 10 Songs /VÖ: erschienen

5/ 7
teilen
twittern
mailen
teilen
von

Metal aus der Schweiz ist keine alltägliche Angelegenheit, so viel steht fest. Die Luzerner Band Abinchova deshalb mit ihren Landsleuten von Eluveitie zu vergleichen, ist aber nur partiell sinnvoll. Zwar erzählen beide genannten Gruppen alte, ­mythische Geschichten und geben sich – auch instrumental – volkstümlich, doch ihr Sound weist Unterschiede auf: Wo Eluveitie besonders auf ihre instrumentale Vielfalt und den Wechselgesang des Duos Glanzmann/Murphy setzen, stehen bei Abinchova Todes-Riffing, treibende Rhythmen und deutscher, bisweilen an Eisregen oder Equilibrium erinnernder Männergesang im Vordergrund. Akzentuiert wird diese Basis mal von einem Hauch Frauengesang, mal von einer lieblichen Geigenmelodie. Mehr Metal als Folklore also – ob man diesen Mischmasch nun als „Folk“ oder „Melodic Death mit Geige“ bezeichnen will, obliegt dem Hörer. Auf jeden Fall macht Abinchovas zweites, über Crowdfunding finanziertes Werk WEGWEISER Spaß und weist mit ‘Handgeschrieben’, dem ungestümen ‘Sturmgeweiht’ oder dem verspielten ‘Unter der Erde’ einige herausstechende Stücke auf, die der heidnischen Headbang-Fraktion auf Festivals wie Ragnarök oder Wolfszeit gefallen dürften. Mit den märchenhaften, aber keineswegs kindischen Texten haben Abinchova außerdem ein Identifikationsmerkmal auf ihrer Seite, das die packende Mischung aus dem paganen Party-Sumpf hervorhebt und der Band einen nicht zu unterschätzenden Nachhall beschert (‘Echo’). WEGWEISER zeigt also definitiv in die richtige Richtung und lässt hoffen, dass uns Abinchova mit ihren Geschichten auch die ein oder andere Tour versüßen werden.

teilen
twittern
mailen
teilen
Slayer: Zehn Momente, in denen der Band alles egal war

Kündigt eine Band ihren Abschied an, schaut man gerne auf ihre Karriere zurück. So auch bei Slayer, obwohl Tom Araya im Titel-Track des letzten Albums REPENTLESS singt: "Kein Zurückblicken, kein Bereuen, keine Entschuldigungen." Revolver Mag sammelte zehn Momente, in denen Slayer einfach Slayer waren: 1. Die erste US-Tournee Obwohl Slayer bereits viele Konzerte als der US-Westküste mit ihrem 1983er-Debüt SHOW NO MERCY gespielt hatten, ließ sich die Band bis Herbst 1984 Zeit, um den Rest von Nordamerika zu bereisen. Allerdings hatten sie weder Geld, noch einen Manager, und als "Tour-Bus" diente Tom Arayas Chevy Camaro. "Wir schliefen in Kellern und…
Weiterlesen
Zur Startseite