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Adversary SINGULARITY Review

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Der Erstling der Amerikaner Adversary, der als Eigenrelease bereits 2007 veröffentlicht wurde, kommt jetzt auch weltweit auf den Markt. Lohnt sich größere Verbreitung?

William Clapp zeigt in den Songs, dass er stimmlich sehr variabel ist. Egal ob stumpfes Hardcore-Gebrüll, Deathgrowls oder cleaner Gesang, hier passt alles. Die Gitarren beharken sich fein und auf hohem Niveau, die Melodien stimmen, der Sound des Albums ist fett. Das Instrumental ‘Ashes Of Faith’ hat herrliche Gitarrenläufe, beinahe aberwitzige Rhythmuswechsel und mittendrin auch noch einen kurzen akustischen Part mit Streichern. ‘By Apathy Undone’ mit seinem groovigen Mittelteil stimuliert mächtig die Nackenmuskeln, und mit ‘Wisdom In Regret‘ hat sich die Band die Perle des Albums bis ganz zum Schluss aufgehoben.

Was dem Album aber fehlt ist der rote Faden, der die einzelnen Zutaten zu einem Ganzen werden lässt. Zu oft wirken die Songs nur wie ein Sammelsurium aus guten Ideen. Adversary haben ein zwar handwerklich solides Debut veröffentlich, das aber noch deutlich Luft nach oben hat.

Alexander Saur


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