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Leeches Of Lore Review

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Dass momentan eine reichlich unerwartete und farbenfrohe Retro-Welle im Metal umherschwappt, ist kaum zu übersehen. Theoretisch tummeln sich Leeches Of Lore bestens unter Bands wie The Sword, Cauldron oder Havoc, mischen sich auf ihrem Debüt aber trotzdem ein ganz eigenes Süppchen.

Die elf Songs integrieren von 80er Thrash über 70er Rock bis zu 60er Surf und 50er Spaghetti-Western-Sounds alles, was den Hauptdarstellern Steve Hammond (Gesang, Gitarre) und Andy Lutz (Schlagzeug) gefällt. Das reißt absolut mit wenn es mehr Metal als Rock ist (‘I Am The Raptor’ oder ‘Black Cognac’), begeistert wenn es trotz der Härte psychedelisch wird (ebenfalls ‘I Am The Raptor’) und unterhält sogar mit Honky Tonk (‘The Champion Breeder’).

Einzig leichter Schwachpunkt dieser wild-witzigen Mischung: Das hohe Unterhaltungsniveau bricht des wilden Stilmixes wegen manchmal etwas ein – der rote Faden geht dann verloren. Es fehlt dem Album außerdem noch an ein, zwei wirklichen Hymnen. Ideen haben die beiden Verrückten genug, Humor und technisch solides Können auch. Die Schraube muss also nur noch ein klein wenig angezogen werden, dann liegen Leeches Of Lore in der Retro Metal Welle ganz vorne.

Tobias Gerber


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