Toggle menu

Metal Hammer

Search

Leeches Of Lore Review

teilen
mailen
teilen
von

Dass momentan eine reichlich unerwartete und farbenfrohe Retro-Welle im Metal umherschwappt, ist kaum zu übersehen. Theoretisch tummeln sich Leeches Of Lore bestens unter Bands wie The Sword, Cauldron oder Havoc, mischen sich auf ihrem Debüt aber trotzdem ein ganz eigenes Süppchen.

Die elf Songs integrieren von 80er Thrash über 70er Rock bis zu 60er Surf und 50er Spaghetti-Western-Sounds alles, was den Hauptdarstellern Steve Hammond (Gesang, Gitarre) und Andy Lutz (Schlagzeug) gefällt. Das reißt absolut mit wenn es mehr Metal als Rock ist (‘I Am The Raptor’ oder ‘Black Cognac’), begeistert wenn es trotz der Härte psychedelisch wird (ebenfalls ‘I Am The Raptor’) und unterhält sogar mit Honky Tonk (‘The Champion Breeder’).

Einzig leichter Schwachpunkt dieser wild-witzigen Mischung: Das hohe Unterhaltungsniveau bricht des wilden Stilmixes wegen manchmal etwas ein – der rote Faden geht dann verloren. Es fehlt dem Album außerdem noch an ein, zwei wirklichen Hymnen. Ideen haben die beiden Verrückten genug, Humor und technisch solides Können auch. Die Schraube muss also nur noch ein klein wenig angezogen werden, dann liegen Leeches Of Lore in der Retro Metal Welle ganz vorne.

Tobias Gerber


ÄHNLICHE KRITIKEN

Misery Signals CONTROLLER Review

Junius THE MARTYRDOM OF A CATASTROPHIST Review

Operatika THE CALLING Review


ÄHNLICHE ARTIKEL

Kiss: Ace Frehley-Gitarre für $512.000 versteigert

Die legendäre 1975 Les Paul-Gitarre des kürzlich verstorbenen ehemaligen Kiss-Lead-Gitarristen Ace Frehley wurde in New York versteigert.

Jason Newsted greift für Tiere in die Saiten

Das einstige Metallica-Mitglied Jason Newsted hat zuletzt in einem Schutzzentrum für Tiere für angenehmen Sound gesorgt.

METAL HAMMER Guitar Camp: Staffel 4 mit Alex Scholpp

Exklusive kostenlose Workshops im Video plus eine Slipknot-Signature-Gitarre von ESP zu gewinnen.

teilen
mailen
teilen
Mikkey Dee: Der Schlagzeuger erlaubt sich keine Fehler

Der frühere Motörhead- und aktuelle Scorpions-Schlagzeuger Mikkey Dee gibt sich perfektionistisch. Er würde nämlich bei Spielen keine Fehler machen, wie er meint. Der Grund: Über Jahrzehnte hinweg hat Dee eine Routine aufgebaut, die ihn offenbar nie aus dem Konzept bringt. Keine Zeit für Patzer „Ich denke, ich bin bezüglich meines Schlagzeugspiels viel reifer geworden“, erklärte Dee im Interview mit ‘Percussion Discussion’. „Ich habe viel Routine, und meine fehlende körperliche Kraft kompensiere ich mit Übung und Erfahrung. Und ich vergleiche das häufig mit Eishockey. Mit zwanzig hatte man so viel körperliches Potenzial [...] Wenn man dann die älteren Spieler trifft, die…
Weiterlesen
Zur Startseite