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Misery Signals CONTROLLER Review

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So muss das aussehen. Bereits die ersten zehn Sekunden von CONTROLLER kommen mit einer Zählzeit um die Ecke, an der sich Rhythmusfanatiker erst mal die Zähne ausbeißen dürfen.

Misery Signals haben sich erneut mit Tausendsassa Devin Townsend zusammengetan, um unter seiner Regie den Nachfolger des schon ziemlich guten OF MALICE AND THE MAGNUM HEART-Albums aufzunehmen.

Warum auch ändern, was wunderbar funktioniert hat? Und so ist auch CONTROLLER ein Fest des technischen Metalcore, auch wenn – oder gerade weil – hier wesentlich öfter um die Ecke gedacht wird als bei anderen Bands.

Misery Signals haben einen Teil ihres Stils weiter ausgebaut, der sie im Moment einzigartig klingen lässt: Immer wieder tauchen Parts auf, die ruhig, jazzig und sehr sphärisch daherkommen und einen grandiosen Kontrast zu all dem Getrümmer bilden, das sonst in die Ohren einbricht. In den besten Momenten erreichen Misery Signals dabei eine Entrücktheit, die an Bands wie Godspeed! You Black Emperor und Sigur Ros erinnert.

Passend zu diesen vielen ruhigen Parts wurde auch am Gesang geschraubt, so dass es mittlerweile gelungene Melodien gibt, die aber klugerweise nicht die Refrains mit Pathos zukleistern, sondern in den erwähnten ruhigen Parts als weiterer Farbklecks funktionieren. Eigenständig und wirklich gut.

Christian Kruse

(Diese und viele weitere Rezensionen findet ihr in der METAL HAMMER September-Ausgabe!)


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